Tischtennis-Bezirksligen

Happy-End für Lengefeld und SVR

- Korbach (mey). Der TSV Lengefeld steigt auf, der SV Reddighausen darf bleiben – Happy End in der Tischtennis-Bezirksliga der Damen. Doch bevor der neue Meister feiern konnte, erlebte er eine Achterbahnfahrt der Gefühle. Bei den Herren bleiben Adorf II und Ederbergland II – der TSV Dodenau kam zu spät in Tritt.

7:7 endete die Lengefelder Begegnung gegen Schröck. Aus und vorbei? Mitnichten, denn die bis zum letzten Spieltag punktgleiche Konkurrenz aus Niederweimar patzte in Morschen komplett. Reddighausen rettete durch ein 8:6 im Derby gegen Bromskirchen die Ligazugehörigkeit. Lengefeld – Schröck 7:7. Himmelhoch jauchzend, zu Tode betrübt: Diese Redewendung muss man nur umdrehen, um die Gefühlslage der Waldeckerinnen zu beschreiben. Nachdem Karin Arnold, die anstelle der verletzten Charlotte Osterhold ins Team gerückt war, das letzte Einzel nach großem Kampf verloren hatte, schien die Rückkehr in die Bezirksoberliga verspielt. Erst spät am Abend bei einer Trost-Pizza erreichte die Lengefelderinnen die elektrisierende Nachricht: Niederweimar hatte verloren. Also konnten sie doch noch feiern. Mit einem Punkt Vorsprung und nur einer Niederlage gewann der TSV den Titel verdient.Reddighausen rettete sich mit dem 8:6 gegen Bromskirchen in letzter Minute vor dem Abstieg, auch mit Schützenhilfe des TSV Ellenberg, der den TTC Bürgeln mit 8:1 bezwang.

Auch der Klassenerhalt der Männer des VfL Adorf II geschah in letzter Sekunde mit einem 9:7-Erfolg im Derby gegen Ederbergland II. Am Abend vorher hatte Anzefahr II mit dem 8:8 gegen Korbach beide Teams unter Druck gesetzt. Der Punktgewinn war aber zu wenig, Anzefahr muss aufgrund des um vier Zähler schlechteren Spielverhältnisses im Vergleich zu Ederbergland den TSV Dodenau in die Bezirksklasse begleiten. Die Dodenauer zeigten beim 9:7-Sieg gegen den Tabellenfünften Bottenhorn einmal mehr, dass sie besser sind als ihr Tabellenplatz. Wären sie in der Hinrunde in Normalform gewesen, wären sie wohl nicht abgestiegen. Korbach trennte sich von Wetterburg-Massenhausen ebenfalls unentschieden, setzte sich gegen Burgholz mit 9:2 durch und beendete die Runde als Dritter.

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