Gauliga Luftpistole und Luftgewehr Wal­deck-Frankenberg.

Herzhausen und Löhlbach Meister

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- Waldeck-Frankenberg. Es ist vollbracht: Mit dem 5:0- Sieg in Herbelhausen machte der SV Herzhausen den Sieg bei den Luftgewehr-Rundenwettkämpfen in der Gauliga Waldeck-Frankenberg perfekt. Der SV Löhlbach ist Meister in der Gauliga Luftpistole Wal­deck-Frankenberg.

Das Herzhäuser Team um Mannschaftsführer Peter Lohof beendete die Wettkämpfe ohne Verlustpunkt. Vizemeister wurde der SV Sudeck. Am Erfolg des sympathischen Quartetts waren ausschließlich vier Geschwister beteiligt, die von ihrem Vater Detlef Korbmacher erfolgreich auf die Wettkämpfe vorbereitet wurden. Tabellendritter wurde die stark verjüngte Mannschaft des SV Goddelsheim vor den beiden zweiten Mannschaften aus Herbelhausen und Massenhausen. Der SV Ittertal steigt in die Kreisklasse Frankenberg ab.

Fünf Schützen schafften während der Runde einen Durchschnitt von mehr als 380 Ringen. Die beste Ausbeute hatte Manuel Korbmacher vom SV Sudeck mit 383,3 Ringen vor Massenhausens Jürgen van der Horst (382,7). Die guten Ergebnisse von Julia Pfefferle (382,0) aus Herzhausen und Carolin Pohlmann (380,5) trugen wesentlich zur Meisterschaft von Herzhausen bei. Ebenfalls unter den besten fünf platzierte sich Ina Weber (Herbelhausen/381,8).

Der Aufstiegskampf zur Oberliga findet für den SV Herzhausen am 6. März 2011 in Oberaula statt. Der Relegationskampf für den SV Löhlbach wird im ebenfalls im März stattfinden, genauer Termin und Ort werden noch festgelegt. Die Würfel sind gefallen:

Im siebten und letzten Durchgang hatten die punktgleichen Luftpistolen-Teams aus Löhlbach und Reddighausen noch die Chance, durch einen deutlichen Sieg die Meisterschaft für sich zu entscheiden. Die Schützen aus Reddighausen traten beim TV Mühlhausen an und brauchten 2 Einzelpunkte mehr als Löhlbach in Korbach, um noch Gesamtsieger zu werden. Mühlhausens Mannschaftsführer Andreas Knöss war aber mit 371 Ringen unschlagbar und ließ Reddighausens Titelträume zerplatzen. Sie nahmen zwar 4 Einzelpunkte und das höchste Gesamtergebnis von 1426 Ringen mit nach Hause, mussten aber auf eine Niederlage von Löhlbach hoffen. Das Schicksal hatte fortan Korbach in der Hand, doch das schärfere Auge und die ruhigere Hand hatten die Gäste aus Löhlbach. Mit 4:1 Einzelpunkten ließ der Titelverteidiger keinen Zweifel aufkommen und sicherte sich die Meisterschaft.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Donnerstag, 16. Dezember

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