Hessenauswahlspielerin aus Mühlhausen bei Sichtung des Deutschen Handball-Bundes dabei

Hanna Happes Traum von einer großen Karriere

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Das Tor im Blick: Die C-Jugendliche Hanna Happe (Zweite von links, TSV Korbach) wird von Ella-Marie Habenicht (Dittershausen) attackiert, während Samira Berger und Laura Paul (rechts) die Szene beobachten. 

Mühlhausen. Dass Hanna Happe Handballerin werden würde, war vorauszusehen. Schließlich gingen Vater Rainer und Mutter Antje früher für die HSG Twistetal auf Torejagd. Derzeit spielen Hannas ältere Geschwister Johannes (24), Judith (21) und Karoline (17) für die Landesligateams der HSG, während das Nesthäkchen mit der weiblichen C-Jugend des TSV Korbach, in der auch Twistetalerinnen stehen, in der Oberliga Dritter wurde.

Ende April wird die 14-Jährige mit der weiblichen B-Jugend, die dann unter Twistetal firmiert, um die Oberligaqualifikation spielen, nachdem sie kürzlich persönlich einen großen Erfolg hatte feiern können. Denn die Linkshänderin wurde als zweite Twistetaler Spielerin nach der 17-jährigen Torfrau Alica Schminke zur einer von mehreren viertägigen Sichtung des Deutschen Handball-Bundes (DHB) nach Heidelberg eingeladen.

Zuvor war Hanna, die seit ihrem sechsten Lebensjahr Handball spielt und an Montagen immer das Stützpunkttraining des Hessischen Handball-Verbandes in Guxhagen besucht, in der Hessenauswahl des Jahrgang 2003 positiv aufgefallen, zu der auch ihre Mitspielerinnen Kim Hering und Samira Berger gehören. „Sportmotorische Tests, Spiele in Kleingruppen und Mannschaftsspiele sowie Einzelgespräche“, so Happe, standen im Olympiastützpunkt Heidelberg auf dem Programm. Auch wenn die Rechtsaußen und rechte Rückraumspielerin erst einmal für keine weiteren DHB-Maßnahme nominiert wurde, waren die Tage in Heidelberg für sie ein Erlebnis. 

„Ich will mich gern weiter verbessern und überlege später mal auf ein Handballinternat zu gehen“, sagt Happe und träumt davon „in der 1. oder 2. Liga zu spielen“. Spätestens in zwei Jahren ist es gut möglich, dass Hanna mit ihren beiden älteren Schwestern in der ersten Twistetaler Frauenmannschaft spielt. Zuletzt war Karoline bereits ihre Trainerin, weil sie die Assistentin von Wachs war. „Aber da habe ich sie nicht als meine Schwester, sondern als meine Trainerin angesehen“, erzählt Hanna, deren Familie ihre Leidenschaft fördert, damit ihr großer Traum von einer Handballkarriere vielleicht in Erfüllung geht. (jh)

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