A-Jugend gewinnt in Oyten Hinspiel

HSG-Handballerinnen dicht an der DM-Endrunde

- Oyten/Bad Wildungen (tsp). Die Tür zum Final-Four steht der weiblichen Jugend A der HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim weit offen. Das Team von Trainer Markus Berchten hat das Viertelfinalhinspiel um die deutsche Handballmeisterschaft beim TV Oyten gestern knapp mit 29:28 (13:13) gewonnen.

 Auch Berchten sah nach dem Schlusspfiff einen „kleinen Vorteil“ bei seiner Mannschaft, wenngleich er aber auch warnte. „Jeder weiß, was auf uns zukommen wird. So wie das Spiel heute gelaufen ist, wird keine Spielerin glauben, dass es am Samstag einfach wird“, sagte der sportliche Leiter des Handball-Leistungszentrums mit Blick aufs Rückspiel. Berchten war vor allem in Sachen kämpferische Einstellung und Engagement sehr mit seinem Team zufrieden und auch mit der Moral, die sein Team zeigte. Denn jeweils nach Beginn und nach der Halbzeit waren seine Spielerinnen nicht konzentriert genug und sahen sich jeweils einem Rückstand gegenüber. „Wir haben uns immer wieder zurückgekämpft. Das ist eine tolle Leistung für diese junge Mannschaft“, lobte Berchten.

In den ersten Minuten sah es allerdings nicht gut für die Gäste aus. Vor 350 Zuschauern – darunter 80 lautstarke Anhänger der HSG – erwischte Oyten den besseren Start und profitierte von der Bad Wildunger Passivität in der 6:0-Abwehr. „Zehn Sahneminuten“ – so beschrieb der Bad Wildsunger Trainer später den Zeitraum, in dem dann sein Team einen 16:19-Rückstand eine 24:21-Führung verwandelte.

Die Gäste blieben bis in die Schlussphase hinein in Führung und hatten die Möglichkeit, mit dem letzten Angriff einen drei-Tore-Vorsprung zu erzielen. Doch dann verlor Bad Wildungen nach einem technischen Fehler den Ball, Oyten konnte zwei Sekunden vor dem Abpfiff noch den 28:29-Anschlusstreffer erzielen. „Der Sieg hätte höher ausfallen müssen“, haderte Berchten nach dem Schlusspfiff ein wenig.

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