HSG und TSV Korbach in Handball-Bezirksoberliga erfolgreich

Bad Wildungen siegt mit Wir-Gefühl

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Konnte aufgrund des Sieges über Kassel zufrieden sein: Trainer Pascal Böcher von der HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim, der hier seiner Mannschaft beim 24:28 gegen Korbach vor der Bank mit Jan-Christoph Kramer, Torwart Lukas Goethe, Sebastian Heck und Betreuerin Julia Michel (von links) Beifall klatscht. 

Bad Wildungen. Durch den 32:27-Sieg über den SHV Kassel rückte die HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim in der Handball-Bezirksoberliga auf den vorletzten Rang vor. Der TSV Korbach festigte mit dem 29:24-Erfolg bei der HSG Zwehren/Kassel, wobei Trainer Harald Meißner den fünffachen Torschützen Till Westmeier lobte, Rang drei.

Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim – Kassel 32:27 (16:12). „Ich bin sehr stolz auf die Jungs, dass sie mit so einem starken Willen und einem großartigen Wir-Gefühl in das Spiel gegangen sind“, sagte Bad Wildungens Trainer Pascal Böcher.

Obwohl die HSG im Vorfeld mit personellen Problemen zu kämpfen hatte und Böcher nur sieben Feldspieler und zwei Torhüter zu Verfügung standen, führte Bad Wildungen schnell mit 5:1 (6.) und 8:2 (9.), bevor es mit 16:12 in die Halbzeit ging. Der SVH kam dann etwas näher, verkürzte mehrfach auf zwei Tore, beginnend beim 17:19 (36.) und zuletzt beim 25:27 (54.), ehe Jan Appel, Denis Buchholz und Tim Kirschnick die HSG entscheidend auf 30:25 (58.) davonziehen ließen.

Zwehren – Korbach 24:29 (14:12). Rang drei untermauert, beim direkten Konkurrenten gewonnen und das mit einer stark dezimierten Mannschaft: Nach vier zuletzt schwächeren Auftritten haben sich die Korbacher genau in dem Moment in der Bezirksoberliga zurückgemeldet, in der man es ihnen wohl am wenigsten zugetraut hatte. Der Sieg beim Tabellenvierten war am Ende vollauf verdient. „Das musste sogar Zwehren zugeben“, sagte Harald Meißner nach der Partie bei seinem Heimatverein.

Das Spiel war von Beginn an hart umkämpft. Bis zur 25. Minute lagen die Gäste stets mit ein bis zwei Toren in Führung, ehe sich Zwehren zur Pause einen 14:12-Vorsprung erkämpfte. Den baute Zwehren im zweiten Abschnitt zunächst auf drei Tore aus (15:12, 31., 17:14, 39.), doch Korbach ließ sich nicht abschütteln, glich beim 17:17 (43.) wieder aus und ging beim 19:18 (45.) wieder in Führung. Bis zum 26:24 (57.) hielt Korbach eine knappen Vorsprung, auch weil „wir mit Mann und Maus verteidigt haben“, wie Meißner erzählte.

Der hohe Einsatz lohnte sich: Die Gäste erhöhten zwei Minuten vor dem Ende auf 28:24 – die Entscheidung. (kaw/tsp)

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