Deutschland-Pokal im Biathlon

Jagd auf die Kaderplätze startet

+

- Willingen (ni). Schnelligkeit und Treffsicherheit sind wieder gefragt. Am Wochenende startet im Bayerischen Wald der Biathlon-Deutschlandpokal, und
 der SC Willingen hofft
 auf gute Platzierungen.

Für Robert Kabucov ist eine Prognose „schwierig“, aber insgesamt geht der hessische Landestrainer den Winter wie immer optimistisch an. „Mit der Vorbereitung bin ich zufrieden, wir haben gut auf Schnee trainieren können.“ Dazu zählte zuletzt auch ein zweiwöchiger Lehrgang in der Biathlon-Hochburg Obertilliach in Südtirol.

Die Anstrengungen sollen am Ende möglichst in Einstufungen in den nationalen
C-Kader münden; Voraussetzung sind die Top fünf in der Gesamtwertung. Nachdem mit Cindy Bartmann, Frauke Gröticke und insbesondere Marie Schäfer weitere Sportler nach dem letzten Winter ihre Laufbahn beendet haben, kann Kabucov nur noch auf ein Quartett bauen. „Der Vorteil ist, dass ich mehr Zeit für den einzelnen Athleten für die Feinabstimmung habe“, sagt der 45-jährige Übungsleiter. Auf der anderen Seite dürfe keiner mehr ausfallen, „sonst steht man schnell allein auf der Strecke, und das ist auch nicht schön“.

Während Nadine Horchler und Carolin Hennecke im IBU-Cup ihre Frau stehen, ruhen auf nationaler Ebene die Willinger Hoffnungen bei den Junioren erneut auf den Schultern von Dominik Schüßler. „Er hatte beim Testwettkampf in Obertilliach mit Bayern und Niedersachsen die beste Laufleistung“, sieht Kabucov den 19-Jährigen auf dem richtigen Weg. „Nicht optimal, aber auch nicht schlecht“, beurteilt er dazu dessen Schießleistung mit sechs (1-2-1-2) Fehlern. „Es klappt immer besser“, hofft Schüßler selbst auf mehr Konstanz am Schießstand. Wenn es klappt, dann kann es auch fürs Podest reichen, etwa wie im letzten Winter, als er einmal Dritter im Sprint war. Ein Saisonhöhepunkt sind die deutschen Meisterschaften im Februar im Schwarzwald.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Mittwoch, 15. Dezember.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare