Rollstuhlbasketball

Auf klare Niederlage folgt knapper Sieg

Reinhardshausen - Die Bad Wildunger Rollstuhlbasketballer hatten am Wochenende zwei zweite Mannschaften in der Regionalliga zu Gast. Gegen die mit Spielern aus dem Zweitliga-Team verstärken SV Rhinos aus Wiesbaden unterlag die Mannschaft von Trainer Dieter Grimm deutlich, gegen den 1. FC Kaiserslautern II gelang dann hingegen ein knapp Sieg.

Laut Plan sollte der erste Spieltag der Rückrunde für die Bad Wildunger in Kaiserslautern stattfinden, dort war aber keine Halle frei. Auf Initiative der „Rollis“ wurden die Partien vom Spielleiter kurzfristig Sporthalle der Werner-Wicker-Klinik in Reinhardshausen verlegt. Beim Hinspieltag gegen dieselben Gegner am 1. November hatte das Grimm-Team zwei knappe Erfolge errungen. Diesmal lief es nicht ganz so gut.

Im Auftaktspiel hatte der RSC gegen die mit Spielern der zweiten Bundesliga verstärkte Mannschaft Wiesbaden II keine Chance. Grund waren neben der Überlegenheit des Gegners erschreckend viele Fehlwürfe und Pässe, die bei Gegenspielern landeten. Durch einen ersten Blitzangriff brachte zwar Eric Nusser die Bad Wildunger mit 2:0 in Führung bringen, aber dann kamen nur noch Pech und Pannen. So prallten die diversen Dreier-Versuche von Grimm, der während der gesamten Spielzeit auf dem Parkett war, bis auf einen einzigen von den Korbrändern ab. Und auch die vielen Versuche der anderen Spieler landeten meist knapp neben dem Ziel. So lag der RSC bereits zur Halbzeit mit 15:28. Die Wiesbadener ließen auch nach dem Seitenwechsel nichts anbrennen und setzten sich klar mit 54:40 durch.

Anschließend hatten die Spieler aus der hessischen Landeshauptstadt auch gegen Kaiserslautern II keine Probleme. Das Ergebnis fiel mit 79:41 noch deutlicher aus.

Zum Abschluss trafen die beiden Verlierer der vorherigen Partien aufeinander. Dabei war den heimischen „Rollis“ vom Start weg anzumerken, dass sie die Schlappe gegen Wiesbaden unbedingt auswetzen wollten. Zur Halbzeit stand es nach wechselnden Führungen 22:22. Auch nach der Pause blieb es spannend. Bad Wildungen kämpfte, traf sicher und verdiente sich damit den 49:47-Sieg. „Mit etwas mehr Glück bei unseren Korbwürfen hätten wir auch gegen Wiesbaden eine Chance gehabt“, meinte Grimm, „aber da war der Wurm drin, es war zum Verzweifeln.“

Topscorer aus beiden Spielen war mit 29 Punkten aus beiden Spielen einmal mehr Jan Wissemann, gefolgt von Eric Nutter mit 24 Punkten. Konstantinos Chatzivasdekis und Dieter Grimm waren mit je 14 Punkten erfolgreich. Florian Miller und Sonja Reek trugen jeweils vier Zähler bei, Werner Ebert und Pierre Sahm blieben ohne Zählbares.

Der nächste Spieltag der RSC-Basketballer wird wieder in eigener Halle ausgetragen: Am 31. Januar werden die Teams aus Ludwigshafen und Trier zu Gast sein. (sdh)

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