Der Kreisliga-Fußball in Waldeck wird neu organisiert

Kommt das Norweger Modell?

- Goddelsheim (mn). Nur noch eine A-Liga, eine B-Liga, Rückkehr der Kreisliga C, Senioren in Siebener- und Neunerteams: So kann sich der Kreisfußballausschuss die Zukunft des Waldecker Kreisliga-Fußballs vorstellen. Die Ideen stellte er bei der Wintertagung der Kreisoberliga vor.

Eigentlich sei die Kreisoberliga von der Neuordnung direkt ja nicht betroffen, befand Kreisfußballwart Peter Bauschmann bei der Routinesitzung am Dienstagabend in Goddelsheim. Die KOL-Vereine freilich geht das, was in der kommenden Saison eingeläutet und vermutlich eine Spielzeit später umgesetzt werden soll, mindestens genauso an wie die Kreisligisten selbst – die Reserven fast aller 15 Mannschaften wären schließlich dabei.

Wie sich die Kreisligen künftig im Detail aufstellen, ist nicht entschieden. Bauschmann sprach ausdrücklich von einem Vorschlag des Kreisfußballausschusses (KFA), der diskutiert werden soll. Die Vorstellungen des Gremiums sehen so aus: Die A-Liga fährt nur noch eingleisig, die B-Liga ebenfalls, darunter erlebt die C-Liga in zwei Gruppen ein Comeback.

Für die tiefste Staffel (und nur für die) stellt sich der KFA das sogenannte Norweger Modell vor: Vereine können Mannschaften melden, die nur mit sieben oder neun Spielern statt mit elf auflaufen. Stehen sich Teams unterschiedlicher Meldestärke gegenüber, wird stets mit der kleineren Zahl gespielt, und zwar auf verkleinertem Spielfeld.

Mehr lesen Sie in der WLZ vom Donnerstag, 27. Januar.

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