Fußball-Verbandsliga Nord

Korbacher freuen sich auf VfB Süsterfeld

- Korbach. Das 1:1 im Hinspiel war ein Saisonhöhepunkt auf der Hauer. Am Sonntag würden die Verbandsliga-Fußballer des TSV/FC Korbach das Remis gern neu auflegen. Doch sie sind auswärts allzu freigiebig – und fahren als Außenseiter zum VfB Süsterfeld.

Ihr besseres Gesicht zeigten die Kreisstädter am Mittwoch beim 2:1-Erfolg über die Reserve des KSV Hessen Kassel. „Da haben wir wieder gezeigt, dass wir heimstark sind und jeden schlagen können“, so Trainer Ulrich Schwalenstöcker. Dabei hatten die Leistungsträger Hendrik Stuhldreher und Benjamin Wendel gefehlt, außerdem schied Mario Fritsch nach zehn Spielminuten aus; der Verdacht auf Nasenbeinbruch bestätigte sich gottlob nicht. Die Korbacher waren erst nach gut einer halben Stunde präsent; bis sie sich sortiert hatten, hätten sie freilich gut und gerne mit 0:2 zurückliegen können. Über Kampf und Einsatz kamen sie schließlich ins Spiel. „Wir haben gezeigt, dass wir mit vernünftigem Zweikampfverhalten jeden Gegner besiegen können“, sagt Schwalenstöcker.Mit genau dieser Einstellung will der Coach auch beim Tabellenführer bestehen.

Auch Süsterfeld gewann am Mittwoch 2:1, und zwar beim Abstiegskandidaten SV Eschwege. Spielertrainer Karsten Huthwelker und die Seinen streben also unbeeindruckt von allen Schlagzeilen um den ehemaligen Hauptsponsor Göker der Meisterschaft entgegen. 13 Punkte beträgt der Vorsprung vor dem Rangzweiten SV Flieden, und allein das zählt für Huthwelker. Die zuletzt knappen Ergebnisse – neben dem 2:1 in Eschwege das 1:0 in Weidenhausen – lassen auf einen Verlust an Souveränität schließen, doch Huthwelker winkt ab. „Beide Spiele hätten aber auch mit vier oder fünf Toren Unterschied für uns ausgehen können.“ Seine Spieler hätten derzeit die Marotte, lieber noch einmal abzuspielen. „Das begrüße ich zwar grundsätzlich, doch irgendwann muss man die Dinger reinmachen.“Korbach schätzt Huthwelker als sehr spielstarke Mannschaft ein, „die im Moment allerdings auswärts einige Probleme hat“. Dennoch rechnet der Ex-Profi mit einer für die Zuschauer interessanten Partie, „in der auf beiden Seiten viele Tore fallen können".

Ausführlicher Bericht in unser Printausgabe am Freitag.

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