TSV schlägt HSG Fuldatal/Wolfsanger II 32:23 – Bad Wildungen 15:30 bei HSG Wesertal

Korbacher Handballer: Etwas schläfrig und doch souverän

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Sechsfacher Korbacher Torschütze: Simon Riedesel (links) wird von den Fuldatalern Yanneck Nehls (Mitte) und Bruno Gerner-Beuerle attackiert. 

Korbach. Während die Handballer des TSV Korbach in der Bezirksoberliga mit 32:23 (15:11)-Erfolg über Fuldatal/Wolfsanger II ihren dritten Platz festigten, kam Schlusslicht HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim beim 15:30 (8:11) beim Zweiten Wesertal unter die Räder.

Korbach – Fuldatal/Wolfsanger II 32:23 (15:11).Es war kein Handball für Feinschmecker, den beide Teams den 220 Fans boten. „Aber es war genau dieser Handball, den wir in der Woche vorher trainiert hatten, weil wir wussten, was auf unsere Mannschaft zukommt“, sagte Harald Meißner. Damit sprach der TSV-Coach die Abwehrformation der Gäste an, die mit einer sehr offensiven Deckung versuchten, Rückraumspieler Sebastian Wrzosek mit einer Manndeckung aus dem Spiel zu nehmen. Und das stellte den TSV im ersten Abschnitt vor einige Probleme. Ein Zwischenspurt brachte die Gastgeber aber zur Pause mit 15:11 in Front. 

Anfang der zweiten Halbzeit wurden die Gäste in der Abwehr noch offensiver, attackierten alle Korbacher Rückraumspieler früh. Doch die hatten auf ihren Trainer gehört, der in der Pause mehr Bewegung gefordert hatte. Korbach setzte auf 19:11 (36.) ab und siegte dann souverän, auch wenn Meißner feststellte „dass wir ab und zu ein wenig schläfrig waren.“ (tsp)

Wesertal – Bad Wildungen/ Friedrichstein/Bergheim 30:15 (11:8). „Wir sind absolut katastrophal in die erste Halbzeit gestartet und so musste nach knapp neun Minuten beim Stand von 1:5 die erste Auszeit her“, sagte Bad Wildungens Trainer Pascal Böcher verärgert. 

Nach der Umstellung auf eine 6:0-Formation und mehr Geduld, war Bad Wildungen beim 7:9 (23.) durch einen Treffer von Torwart Lukas Goethe, sein erstes Tor in dieser Saison, ins leere Gehäuse wieder auf Tuchfühlung. „Zur Pause wusste jeder, was wir als Team vorne wie hinten geleistet hatten. Unsere Torhüter konnten im Zusammenspiel mit der starken Abwehr bis dahin glänzen“, sagte Böcher. Nach dem 12:15 (36.) führte die mangelnde Disziplin der Gäste dazu, dass Wesertal nach dem 18:12 (40.) immer weiter davon zog. (kaw)

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