Aufsteiger ist gespannt auf die neue Liga - Korbach bei Wesertal

Külter Handballer  starten bei HSG Baunatal II in Bezirksoberliga

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Harte Attacke: Auf heftige Gegenwehr wie hier von Jonas von Dalwigk (rechts, Hoof/Sand/Wolfhagen) muss sich der Külter Marko Markovic auch am Sonntag bei der HSG Baunatal II einstellen. 

Korbach - Vizemeister TSV Korbach startet am Samstag (19.30 Uhr) bei Titelfavorit HSG Wesertal in die neue Saison der Handball-Bezirksoberliga. Ein anderes Team ist sicher nervöser als die Hansestädter.

„Ich bin gespannt auf die neue Liga und den kommenden Gegner. Ich spreche da auch für meine Mannschaft“, sagt Kültes Trainer Sigurd Wachenfeld vor dem ersten Auftritt des TV in der Handball-Bezirksoberliga bei der HSG Baunatal II am Sonntag (15 Uhr, Sporthalle Hertingshausen).

HSG Baunatal II – Külte. Personell kann der neue TV-Trainer Sigurd Wachenfeld zum Auftakt fast auf den gesamten Kader zurückgreifen. Verzichten muss er jedoch auf Rückraumspieler Jens Viering, der sich vergangene Woche im Training am Knie verletzte und zumindest für Sonntag ausfällt.

In der Saisonvorbereitung wurde vermehrt an spielerischen Elementen gearbeitet. Deren Umsetzung und eine möglichst rasche Gewöhnung an die neue Liga stehen für den ersten Gastauftritt und die folgenden Spiele im Vordergrund, so Wachenfeld.

„Die HSG Baunatal II hat uns einige Jahre Erfahrung in der Bezirksoberliga voraus“, fügt er an. Die letzte Saison beendete die HSG auf Platz acht und stellte dabei die zweitbeste Offensive um Ligatorschützenkönig Janik Richter. Dass es trotzdem nur zu dem Mittelfeldplatz reichte, lag daran, dass die Baunataler die schwächste Defensive der Liga bildeten. (mas)

Wesertal – Korbach. Mit der HSG wartet der Landesligaabsteiger auf den TSV, der sich den Wiederaufstieg zum Ziel gesetzt hat. „Da müssen wir gleich 110 Prozent in allen Bereichen geben“, ahnt Korbachs Trainer Harald Meißner. Wesertal kann dabei auf einen eingespielten Kader bauen, allerdings verließ mit Maximilian Simon der torgefährlichste Rückraumspieler die Spielgemeinschaft aus dem nördlichen Zipfel Hessens Richtung Fuldatal.

Simon war mit 169 Treffern Zweiter der Torschützenliste der vergangenen Landesligasaison. Für Meißner ist das jedoch kein Grund, Wesertal nicht als Titelfavorit anzusehen. „Sie sind eingespielt, kompakt, heimstark und körperlich präsent. Für mich ist Wesertal Favorit Nummer eins. Wir sind nur Außenseiter.“

Aber auch sein Team muss sich nicht verstecken, wenn auch Meißner mit der Einstellung in der Vorbereitung nicht komplett zufrieden war. „Wichtig wird sein, dass wir immer die Ruhe bewahren, auch in Phasen, wo es nicht läuft.“ Personell sieht es gut aus. Zwar sind Ron Alscher (Knie), Malte Urban (Infekt) und Ali Altay (Nerv eingeklemmt) angeschlagen, alle anderen Spieler sind aber fit. Im Kader steht auch Dave Alscher, der nach seinem Kreuzbandriss aber noch Zeit braucht. Eine Alternative ist er aber auf jeden Fall.(tsp)

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