Alexander Stöhr aus Korbach ist während der WM in Südafrika

Ein Land, das will und kann

- Korbach (mn). Er ist Gaststudent an der Uni in Durban – und stellt während der Fußball-WM in Südafrika Untersuchungen für seine Abschlussarbeit an: Alexander Stöhr aus Korbach hat das große Los gezogen. Das empfindet er auch selbst so, verrät er im WLZ-FZ-Interview.

Er sei unglaublich froh, "diesen Schritt gemacht zu haben, denn es ist ein tolles Land. Südafrika ist ein Traum, es fasziniert mit atemberaubenden Landschaften, einer unglaublichen Tiervielfalt, kultureller Vielfalt und offenherzigen Menschen. Es gibt kein Land, das Vergleichbares bieten kann. Die Fußball Weltmeisterschaft ist nur das Sahnehäubchen meines Aufenthalts hier", sagt der 24-Jährige. Alexander Stöhr verspürt längst die ganz große WM-Stimmung. "Die Leute können es kaum abwarten. Die Südafrikaner sind unglaublich stolz drauf, dass sie der erste afrikanische Ausrichter des größten Sportereignisses der Welt sind." Und er glaubt an einen Erfolg: "Südafrika ist ein Land, das will und kann."

Die Debatten um Sicherheit, die hohe Kriminalität in Südafrika, die in Europa und Deutschland geführt werden, kennt der Korbacher, der internationales Sportmanagement studiert. Wenn man sich an bestimmte Regeln halte, könne man ganz furchtlos sein, versichert er: "Ich habe mich, seitdem ich hier bin, noch nie unsicher gefühlt und gehe davon aus, dass die WM dieses Land nur sicherer macht. Die WM wird nicht sicherer oder unsicherer sein als jede andere, davon bin ich überzeugt."

Mit Optimismus beobachtet Alexander Stöhr, dass die WM dazu beitragen könne, die noch immer kaum vernarbten Wunden der Apartheid zu heilen. "Ganz Südafrika, egal ob Schwarz oder Weiß, steht hinter seiner Mannschaft und präsentiert sich endlich als eine Nation", sagt er, "Ich denke, dass die WM einen großen Beitrag zum nationalen Zusammenhalt leistet."

Das ganze Interview in der Samstagausgabe der WLZ-FZ.

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