Landesliga-Handballer empfangen Tabellenzweiten

Twistetaler Ziel: die schwarze-Hersfeld Serie beenden

Landesliga: HSG Twistetal - TSG Dittershausen Jannik Bitter (Twistet); v. Moritz Gerlach (Ditt.), Foto: ws
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Kann er mit seiner Truppe dem Aufstiegskandidaten weh tun? Die HSG Twistetal mit Jannik Bitter (hier gegen Dittershausen mit Moritz Gerlach) hofft auf Punkte gegen Hersfeld.

Den Tabellenzweiten der Landesliga ein bisschen ärgern wollen die Handballer der HSG Twistetal. Damit könnten sie auch eine schwarze Serie beenden.

VON FRANK SCHMIDT

Mühlhausen – Seit dem Landesligaaufstieg 2017 haben die Handballer der HSG Twistetal alle bisherigen fünf Partien gegen den TV Hersfeld nicht gewonnen. Das will die Mannschaft von Trainer Steffen Fingerhut, „wir haben die Qualität Hersfeld zu schlagen“, im ersten Heimspiel der Rückrunde am morgigen Samstag (19.15 Uhr, Mehrzweckhalle Mühlhausen) gegen den Tabellenzweiten ändern. Allerdings kommt der TV der mit der Empfehlung von fünf Siegen in Serie zum Neunten.

„Wir wollen weiter unsere Leistungen verbessern und auch wieder gegen einen Gegner aus der oberen Tabellenregion punkten. Dass dieses Unterfangen gegen den TVH schwer werden wird, ist uns bewusst“, sagt Steffen Fingerhut.

Das Gästeteam von Trainer Christian Weiß unterstrich zuletzt beim 35:31-Erfolg gegen die TG Rotenburg seine Konstanz und festigte somit Rang zwei bei 20:8 Punkten hinter Tabellenführer HSG Großenlüder/Hainzell (28:0).

Formkurve der Twistetaler zeigt nach oben

Die HSG selbst, deren Formkurve nach oben zeigt, holte aus den vergangenen acht Begegnungen 9:7 Zähler.

Die Twistetaler erinnern sich sehr gerne an den Jahresbeginn 2019 zurück, als nach dem Hünfelder SV auch der damalige Tabellenführer TSV Vellmar mit zwei Minuspunkten auf die Heimreise geschickt wurde und hoffen, dass ihnen am Samstagabend gleiches gelingt.

„Mit ihrer 6:0-Abwehr generieren die Hersfelder immer wieder Ballgewinne und leiten daraus unglaublich gute Gegenstöße ein. Prämisse für uns ist also eine kämpferische Rückzugsphase. Im Positionsangriff gilt es im wesentlichen die Kreise der gefährlichen Lasse Reinhard auf der Mitte und von Andreas Krause im linken Rückraum zu stören. Wir haben uns darauf mit verschieden Defensivformationen vorbereitet“, sagt Fingerhut.

Im Angriff wollen wir die Außen noch intensiver einbinden, mehr in die Tiefe gehen und müssen uns insgesamt bei der Auswahl der Wurfpositionen verbessern. Zudem gilt es aus unserem Überzahlspiel mehr Kapital schlagen“, fordert der HSG-Trainer Steffen Fingerhut vor dem sehr anspruchsvollen Heimspiel und hofft auf die lautstarke Unterstützung der Twistetaler Fans. (fs)

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