Landesligahandballer verlieren gegen HSG Hainzell/Großenlüder mit 23:26 (10:13)

Twistetal bekommt Grenzen aufgezeigt 

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Freie Bahn: Der elffache Twistetaler Torschütze Nico Isenberg (rechts) hat sich gegen Lukas Dimmerling durchgesetzt. 

Korbach. „Die Jungs haben sich nach Kräften reingehängt, bekamen jedoch von Großenlüder/Hainzell körperlich die Grenzen aufgezeigt“, bilanzierte Twistetals Trainer Dirk Wetekam die 23:26 (10:13)-Niederlage in der Handball-Landesliga gegen den Tabellendritten.

Ähnlich wie beim 28:31 in der Hinrunde ergriffen die Gäste die Initiative und lagen überwiegend mit zwei bis drei Toren in Führung. Den Twistetalern gelang nur beim 1:1 durch Andre Krouhs (4.) und beim 5:5 (12.) durch Torjäger Heinrich Wachs der zwischenzeitliche Ausgleich. Mehr ließen die Gäste nicht zu, die zur Pause folgerichtig 13:10 führten.

„Da unser Rückraum zu wenig Durchschlagskraft entwickelte, fehlten uns somit im Positionsangriff die einfachen Tore, um Großenlüder auf Dauer Paroli bieten zu können. In einigen Phasen des Spieles fehlte es uns auch an der taktischen Disziplin“, ärgerte sich Wetekam.

So präsentierte sich nur Nico Isenberg in Torlaune, der fünf Feldtore erzielte seine sechs Strafwürfe allesamt verwandelte. Twistetal erlangte nach dem 12:18-Rückstand (39.) beim 18:21 (47.) noch einmal Tuchfühlung, wobei Isenberg drei Tore in Folge gelungen waren.

Doch näher als auf drei Tore ließen die Gäste den Aufsteiger nicht mehr herankommen. Großenlüder, nur mit acht Feldspielern und einem Torwart angereist, hielt die heimische HSG in der Schlussphase auf Distanz und entführten so beide Punkte.

„Mit guter Moral und Kampfgeist haben wir es geschafft, in der zweiten Halbzeit Remis zu spielen“, sagte Wetekam. (fs)

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