Bad Wildungens Coach Berchten hofft, dass HSG Härtetest beim HCL besteht

„In Leipzig sind wir nicht chancenlos“

+

- Bad Wildungen (jh). Mit „breiter Brust nach dem Sieg über Frankfurt/Oder wollen die Vipers beim Tabellenzweiten der Frauen-Handball-Bundesliga antreten.

Den trainingsfreien Donnerstag hatten sich die HSG-Spielerinnen mit dem 32:30-Heimsieg über den FHC redlich verdient. Mit dem Gastspiel am Sonntag (15 Uhr, Arena Leipzig) beim „Vorzeigeklub des deutschen Frauenhandballs" steht für die Vipers das dritte Spiel innerhalb von sieben Tagen an. „Das wird unsere härteste Prüfung in dieser Hammerwoche“, sagt der Coach. Sein Team sieht er dennoch „nicht chancenlos“. an. „Der HC Leipzig hat einen großen Namen und zählt zur Spitze in Deutschland. Wir fahren mit großem Respekt, aber durch den Sieg über Frankfurt auch mit breiter Brust dahin“, sagt der Schweizer, für den der Erfolg über den Sechsten auch einen Negativeffekt hat: „Leipzig wird uns jetzt sicherlich nicht unterschätzen“, glaubt der Coach, obwohl der HCL das Hinspiel im September mit 31:25 gewann.

Aber bereits damals schnupperten die Vipers an einer Sensation, die letztlich nur die überragende Maura Visser verhinderte. „Sie hat bei uns gezeigt, was sie kann“, sagt Berchten über die gut mit der Bad Wil­dungerin Marinda van Cappelle befreundete Holländerin, die am Sonntag von in der Ense-Halle noch verletzt fehlenden Karolina Kudlacz (in der Vorsaison mit 7,2 Treffern im Schnitt drittbeste Werferin der Liga) und Saskia Lang, die Platz 13 in der Torschützenliste mit 5,2 Treffern im Schnitt belegte, unterstützt werden wird. Letztere, die während des Spiels in Bad Wildungen auf Vissers Hund aufpasste, kennt er noch aus ihrer Zeit in der Schweiz. „Sie hat einen ähnlichen Drive zu werfen wie Frankfurts Franziska Mietzner“, sagt der HSG-Coach. Berchten geht davon aus, dass das Leipziger Starensemble, zu dem noch die deutschen WM-Teilnehmerinnen Katja Schülke (Tor), Anne Müller und Luisa Schulze (beide Kreis), Natalie Augsburg (Linksaußen) und die Dänin Mette Ommundsen, Freundin von Bundestrainer Heine Jensen, zählen, „versuchen wird, das Spiel frühzeitig zu dominieren und schnell zu entscheiden.“

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Freitag, 27. Januar

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare