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Markus Engelhard gewinnt Springprüfung der Klasse S* in Vöhl

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Und drüber: Luisa Haschlar (RuFV Bad Wildungen) wurde mit FBI in der Springprüfung der Klasse M** Vierte.
Und drüber: Luisa Haschlar (RuFV Bad Wildungen) wurde mit FBI in der Springprüfung der Klasse M** Vierte. © bb

Für den Adorfer Markus Engelhard ist die Reise zur Reitanlage am Vöhler Homberg stets ein lohnenswertes Ziel. Das war beim diesjährigen Turnier nicht anders.

Vöhl - Nach erfolgreichen Platzierungen in den Vorjahren, wurde dem Berufsreiter des RV Altenautal im vergangenen Jahr in der Ederseegemeinde das goldene Reitabzeichen verliehen. In diesem Jahr feierte er mit dem 13-jährigen Schimmel-Wallach Cuno den Sieg in der schwersten Springprüfung des zweitägigen Reiterfestes, einer Springprüfung der Klasse S* mit einmaligem Stechen. Mit diesem Erfolg wurde er auch Premierensieger der ersten Wertungsprüfung zur Rittermühlentour 2022.

Gleich elf Teilnehmer hatten sich am Sonntag für das Finale qualifiziert. Diese hohe Anzahl dokumentiert auch die Qualität in der finalen Prüfung. Vor großer Zuschauerkulisse und bei „Kaiserwetter“, so Astrid Döhler vom ausrichtenden Reit- und Fahrverein Vöhl, zeigten die 21 Starter tollen Pferdesport.

Engelhard wies mit einem doppelten fehlerfreien Umlauf im anspruchsvollem Stechparcours mit 45,22 Sekunden die schnellste Zeit vor Lucas Silber (RFV Oberkaufungen) und dem Slowaken Peter Kopecky (RFV Borken) auf. Nur noch Silber auf Rang vier blieb ohne Abwurf. Auf Rang fünf und sechs wurden die Borkener Frank Plock und Peter Kopecky mit ihren Pferden platziert.

Richard Friedrich im erreicht das Finale 

Große Freude herrschte bei Richard Friedrich. Mit der in Westfalen gezogenen Stute Cyppy, elfjährig, erreichte der Sachsenhäuser das Finale und musste dort nur einen Abwurf hinnehmen. Lohn dafür waren 175 Euro Preisgeld, Dank des Sponsorings von Walter Plücker, dem Organisator der Rittermühlen-Tour. Das Finale erreichte auch der Bad Wildunger Daniel Erd, doch zwei Abwürfe verhinderten bei ihm eine Platzierung.

Die Siegerschleife in der Springprüfung der Klasse M** ging an den Slowaken Peter Kopecky mit dem erst sechsjährigen Hengst Schabernack. Das Paar hatte am Vormittag in der Springpferdeprüfung der Klasse M* erfolgreich die Qualifikation zum Bundeschampionat für sechsjährige Springpferde in Warendorf erreicht. Auch mit Stute Joana auf Rang zwei konnten die Tickets gebucht werden, gemeinsam mit Martin Respondeck (PSV Im Wippertal) und Sarah Herzog (Erkelenz).

In der Springprüfung der Klasse M** wurde Luisa Haschlar (RuFV Bad Wildungen) mit dem zwölfjährigen Hengst FBI bei nur einem Abwurf Vierte.

Neben dem Championat für Sechsjährige war Vöhl auch der Schauplatz für fünfjährige Springpferde. Auch hier erreichte ein Quartett die erforderliche Note von 8,0 und besser. An der Spitze lag Engelhard (8,4) mit dem Hannoveraner Wallach Camino. Neben ihm freute sich auch Besitzer Walter Plücker über den Erfolg.

Heimische Reiterinnen setzen sich gut in Szene

Der zweite Turniertag hatte mit einer Springprüfung der Klasse L begonnen, in der sich die heimischen Amazonen gut in Szene setzen konnten. Die Siegerschleife ging zwar an Nina von Schwartzenberg (Ziegenhain), doch mit der Frankenbergerin Kerstin Heuser, Haschlar, Daniela Hocke (Korbach) und Lokalmatadorin Anna Maria Klaus folgten vier heimische Starterinnen auf den Rängen zwei bis fünf.

„Ein qualitativ hochwertiges Turnier mit Top-Reitern und Reiterinnen. Besonders die beiden Qualifikationen zum Bundeschampionat haben tollen Pferdesport gezeigt“, freute sich Döhler. Lohn waren gleich acht Tickets die nach Warendorf gelöst werden konnten. „Das zeigt die Klasse, die hier am Start war“, so die Vorsitzende.

Auch mit dem Verlauf der übrigen Prüfungen war sie mehr als zufrieden, wobei erneut die vielen Helfer für einen reibungslosen Ablauf sorgten. Schon in der kommenden Woche ist die Reitanlage erneut Schauplatz des Pferdesports, dann steht die Dressur im Fokus.   bb

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