Leichtathlethik-DM der Senioren

Milde legt nach, Hofmann mit Silber

- Kaiserslautern / Frankenberg (WH). Nils Milde hat mit seiner zweiten Goldmedaille das Ausrufezeichen der Waldeck-Frankenberger Leichtathleten am zweiten Tag der deutschen Seniorenmeisterschaften I in Kaiserslautern gesetzt. Zwei Vizetitel und viele vordere Podestplätze standen außerdem zu Buche.

Milde (TSV Korbach), der am Samstag schon die 800 m der M 35 gewonnen hatte, hängte auch über 1500 m die Konkurrenz ab. Nach flotten ersten 500 m forderten die hohen Temperaturen ihren Tribut, das Feld wurde stetig langsamer. Das passte Milde durchaus in den Kram. Der Heringhäuser zündete­ auf den letzten Metern wieder seinen „Turbo“ und fuhr in 4:08,10 Minuten seinen zweiten DM-Titel ein. Wie am Vortag liefen Björn Möller (TV Mettingen/4:08,98) und Stefan Rapp (LG VfL/SSG Bensheim/4:09,02) auf die Ränge zwei und drei. ­Milde stellte nebenbei sowohl über 800 m (1:58,39 Min.) als auch über 1500 m neue Wal­decker Kreisrekorde für die M 35 auf. Eine gute Leistung zeigte auch der elf Jahre ältere Ingo Specht (LG Eder) über 1500 m der M 45.In neuer persönlicher Senioren-Bestzeit von 4:24,20 Minuten schrammte der Battenfelder nach einem spannenden Finish nur um fünf Zehntelsekunden an Bronze vorbei. Von Gold trennten ihn 2,2 Sekunden. An seine hervorragenden Ergebnisse der bisherigen Saison knüpfte der Berndorfer Wilhelm Hofmann (Blau-Gelb Marburg) als Zweiter der M 45 über 5000 m an. Topfavorit Christian Zschorlich (LTC Berlin) hatte ein höllisches Tempo vorgelegt und die 2000 m nach 6:10 Minuten passiert – bei einer persönlichen Jahresbestzeit von 15:30 Minuten für ihn nicht zu schnell, für die Konkurrenz aber schon. Hofmann ließ abreißen und konzentrierte sich lieber auf Platz zwei. Mit Erfolg: Nach einem spannenden Finish sicherte er sich in neuer Jahresbestzeit von 15:53,08 Minuten die Vizemeisterschaft. Der fünfte Platz stand über 1500 m der W 45 für Hofmanns Vereinskollegin, die Frankenbergerin Annette Briel, zu Buche. Dabei steigerte sie sich deutlich auf 5:17,91 Minuten – im Vorjahr war sie mit 5:31,40 Minuten Vierte geworden. Zwei weitere vierte Plätze nach Gold über 80 m Hürden und Rang vier im Hochsprung am ersten Tag bilanzierte Tatjana Schilling (W 40) vom TSV Korbach. Über 200 m qualifizierte sie sich in 27,88 Sekunden für das Finale und steigerte sich als Vierte auf die neue persönliche Bestzeit von 27,48 Sekunden. Verheißungsvoll der Auftakt im Weitsprung: Mit 5,01 Meter stellte die Lelbacherin gleich im ersten Versuch ihre persönliche Bestmarke ein, konnte sich dann jedoch nicht mehr verbessern. Zum zweiten Mal betrat sie das Treppchen als Vierte. Dafür klappte es bei ihrer ein Jahr jüngeren Vereinskameradin Diana Richter. Sie sicherte sich im Hochsprung der Altersklasse W 35 mit neuer persönlicher Bestmarke von 1,45 Meter überraschendSilber.

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