Frauenhandball-Bundesliga: Bad Wildungen nach 26:29 in Buxtehude abgestiegen

57 Minuten mitgehalten

- Buxtehude (jh). Hut ab vor der HSG Bad Wildungen. Beim Buxtehuder SV hielt der Tabellenletzte erstaunlich gut mit.

Bis zur 57. Minute beim Stand von 25:27 hatten die Vipers beim Vizemeister sogar noch die Chance auf eine Sensation, bevor der bisherige Dritte, nachdem Sabine Heusdens mit ihrem Gewaltwurf an Jana Krause gescheitert war, das Spiel endgültig zu seinen Gunsten entschied.Nach ihrer 2:0-Führung (3.) lagen die Gäste auch beim 4:3 (10.) noch in Front und konnten durch ihre sechsfache Torschützin Sarah van Gulik beim 9:9 (18.) letztmals den Ausgleich erzielen. Abschütteln ließen sich Vipers, die nach der Niederlage abgestiegen sind, auch in der Folgezeit nicht.

Nach dem 15:17-Pausenstand blieb das Team von Trainer Karsten Moos zwar nach dem 16:17 (31.) durch Annika Busch über fünf Minuten ohne Tor, was die schwachen Buxtehuderinnen zur 21:16-Führung (36.) nutzten, doch auch nach dieser bewiesen die Gäste Moral. Zur Freude ihrer kleinen aber lautstarken Fankolonie war die HSG beim 21:22 (43.) durch Miranda Robben wieder auf Tuchfühlung und ließ den BSV auch danach bis zur 57. Minute nicht entscheidend davonziehen.

„Die Mannschaft hat gekämpft. Buxtehude war cleverer und hat weniger Fehler gemacht bilanzierte Moos, der mit seinem Team, für das Robben sieben Tore, davon eines durch Siebenmeter erzielte, zufrieden sein konnte, während beim BSV Lone Fischer (8/3), Jana Stapelfeldt (6) und Marcella Deen (6) die besten Werferinnen waren.

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