Vier heimischen Platzierungen im M*-Springen mit Stechen

Nur Most ist schneller als Friedrich

Frankenberg - Der preisgekrönte Springreiter Michael Most scheint sein Talent erfolgreich weitergegeben zu haben: Tochter Marie Luisa Most vom RFV Guxhagen-Dörnhagen platzierte sich gleich zweimal beim M*-Springen mit Stechen am Sonntagnachmittag.

Mit klarem Vorsprung von 3,39 Sekunden triumphierte Marie Luisa Most im M*-Springen mit Stechen beim Frankenberger Reitturnier auf ihrem zehnjährigen Hannoveraner Espiero W vor Richard Friedrich (RFV Sachsenhausen) auf Cyrmet. Sie waren die beiden einzigen von insgesamt 17 Paaren, die fehlerfrei durch den Parcours und somit ins Stechen kamen.

Auffällig in dieser Springprüfung war, dass viele Stangen fielen. Besonders Hindernis Nummer fünf bereitete keine große Freude: Mehrere Pferde verweigerten diesen Sprung; so „parkte“ hiervor unter anderem Christoph Rosenow auf Aaron (Siegerpaar des M*-Springen mit Stechen im Vorjahr). Den größten Schreckmoment der Prüfung gab es jedoch gleich bei der ersten Starterin: Isabelle Grede vom RFV Geismar warf auf Raphsodie am dritten Hindernis nicht nur eine Stange ab, sondern zerbrach diese zu ihrem Bedauern in zwei Teile.

Insgesamt kamen in der Prüfung vier heimische Springreiter in die Platzierung: Richard Friedrich des RFV Sachsenhausen auf Cyrmet erreichte mit einer flotten, fehlerfreien Runde den zweiten Platz, Daniel Erd vom RV Bad Wildungen folgte mit Conquistador auf dem dritten und Andreas Hocke vom RFV Korbach mit Amelie direkt hinter Most und Clarissa auf dem fünften Platz - eine erfolgreiche Bilanz aus Waldeck-Frankenberger Sicht, auch dank Wulfdietrich Rosenow (LRFV Arolsen). Der stürzte während des Turniers gleich zweimal, hatte im M*-Springen aber mehr Glück: Er platzierte sich in dieser Prüfung auf Grandus als Sechster.

Der Turnierplatz hielt sich trotz des immer wiederkehrenden Regens gut. Auch zahlreiche Zuschauer schreckte das wechselhafte Wetter nicht ab, viele blieben, um sich das abschließendes M*-Springen nicht entgehen zu lassen. Die Starter ließen sich ebenfalls durch die leichten Schauer nicht von Bestzeiten abhalten. (swx)

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