Biathletin des SC Willingen belegt Platz zehn in Duszniki Zdroj

Nadine Horchler: Ein Lichtblick

+
Im Schießstand wieder die alte: Nadine Horchler.Archivfoto: Gerhard König

Willingen - Nur ein Fehler im Schießstand und unter den besten zehn platziert: Nadine Horchler zeigte sich von ihren ersten Rennen nach längerer Pause im IBU-Cup ganz angetan.

Duszniki Zdroj/Willingen. Auf den Tag genau vier Jahre nach ihren Debüt in der „2. Liga“ des Biathlons belegte die 28 Jahre alte Sportsoldatin aus Ottlar als drittbeste Starterin des Deutschen Skiverbands beim Sprint über 7,5 Kilometer im polnischen Duszniki Zdroj den zehnten Platz. Bei einem Rückstand von 1:44,2 Minuten auf die siegreiche Russin Irina Trusowa (21:15,2/0) leistete sie sich bei windigem Wetter nur im Stehendanschlag einen Fehler und meinte hinterher: „Mit dem Schießen bin ich bei dem Wind zufrieden, und mit dem Platz auch erst mal.“

Eher kritisch sah Nadine Horchler zwar ihre Laufleistung. Damit sei sie nicht zufrieden, erklärte sie: „Ich hoffe, dass es jetzt von Rennen zu Rennen besser wird.“ Allerdings verwies sie auf ihr jüngstes Tief beim vorweihnachtlichen IBU-Cup in Obertilliach, als sie nur Platz 19 im Einzel belegt und danach frustriert keinen Wettkampf mehr bestritten hatte. „Nach der Pause und der schwierigen Zeit im Dezember ist es heute mal wieder ein kleiner Lichtblick“, fand sie.

In der Gesamtwertung belegt die Ottlarerin mit 85 Punkten Platz 22. Besser als Platz zehn hatte sie als Rangneunte nur im Sprint beim ersten IBU-Cup des Winters in Beitostölen abgeschnitten. In Duszniki Zdroj erreichte Maren Hammerschmidt vom SK Winterberg als Siebte trotz zweier Schießfehler mit 22:31,4 Minute das beste DSV-Ergebnis. Miriam Gössner (Garmisch) belegte trotz der besten Laufleistung nur den neunten Platz. Auf Irina Trusowa hatte die 24-Jährige, die in der zweiten Riege Praxis und Erfolgserlebnisse sammeln soll, nach vier Schießfehlern 1:33,9 Minuten Rückstand. Nadine Horchler hat in Polen noch zwei Chancen auf weitere Punkte im IBU-Cup: Heute steht eine zweite Sprintentscheidung auf dem Programm. Den Abschluss des Cup-Wochenendes bildet die Verfolgung am Sonntag. Was ihre Motivation angehe, sei sie wieder auf der Höhe, meinte Nadine Horchler: „Und körperlich schaue ich von Wettkampf zu Wettkampf.“ (mit sid)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare