Handball

HSG noch mit zu wenig Einsatz

- Bad Wildungen. Gute Ansätze, aber zu wenig körperliche Robustheit: Die Handball-Frauen von Zweitligist HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim haben ihr Testspiel gegen den VfL Sindelfingen verloren.

Die Badestädterinnen begannen in der Formation, die auch für die Liga vorgesehen ist: Lerch im Tor, Meyfarth in der Mitte, Heusdens und Mihai im Rückraum, Kirmse am Kreis und Robben und Mülhausen außen. Die Gastgeberinnen kamen zunächst gut ins Spiel und machten aus der 6-0-Deckung konsequent Tempo. Nach zehn Minuten führten sie 5:3.

Trainer Gerry Weiss probierte nun zu wechseln, doch der „zweite Anzug“ der HSG hatte besonders im Rückraum seine Schwierigkeiten. Mit zunehmender Spielzeit gewannen die Gäste Oberwasser, besonders gegen die gute Kreisläuferin Maria Sommerlund fanden die Badestädterinnen nie ein Rezept. Bis zur Pause hatte Sindelfingen den Spieß umgedreht – 11:13.

Nach der Halbzeit forderte Weiss von seiner nun wieder spielenden Anfangsformation vehement mehr Einsatz. In der Tat kämpften sich seine Frauen zurück, vor allem Torhüter Danja Lerch hielt die HSG im Spiel. Auch Esther Meyfarth steigerte sich in der zweiten Hälfte zur Freude ihres Trainers sehr und kämpfte sich mit dem Team auf 23:24 heran. Die HSG stellte in der Schlussphase vom 6-0 auf eine offene Manndeckung um, schaffte die Wende aber dennoch nicht mehr.Beste Torschützen der HSG waren Kirmse (6), Heusdens und Mihai (je 3). Bei den Gäste erzielten Sommerlund acht und Engel sieben Treffer.

„Wir haben wichtige Erkenntnisse gewonnen“, sagte ein nicht gänzlich unzufriedener Gerry Weiss. „Die Gegner waren eingespielter als wir. An der fehlenden Gegenwehr werden wir nun im Training arbeiten.“ (oh)

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