1. Frauenhandball-Bundesliga: Bad Wildungen verliert in Blomberg mit 23:30 (11:17)

Playofftraum wohl geplatzt

- Blomberg (jh). Nur bis zum 2:2 (5.) konnte die HSG Bad Wildungen bei der HSG Blomberg-Lippe mithalten. Dann setzten sich die Gastgeberinnen angeführt von der Ex-Bad Wildungerin Xenia Smits, die vor der Pause sechs ihrer sieben Tore erzielte, kontinuierlich bis zum 14:7 (21.) ab und gewannen am Ende mit 30:23.

Nach 46 Minuten führte die gastgebende HSG gegen die Vipers sogar mit 24:16. Zwar konnten die vor der Pause sehr schwachen Gäste auf 20:25 (51.) verkürzen, ohne aber Blomberg noch gefährden zu können. „Blomberg hat verdient gewonnen. Wir waren in der ersten Halbzeit immer einen Schritt zu spät“, ärgerte sich HSG-Trainer Markus Berchten, der auf Spielmacherin Ruta Latakaite (Muskelfasserriss), ihre Vertreterin Jovana Jovovic (ausgerenkter Daumen) und Torjägerin Cristina Mihai (Syndesmodsebandriss) verzichten musste, während Kreisläuferin Tessa Cocx in der 44. Minute nach drei Zeitstrafen die Rote Karte sah. Erfolgreichste Werferinnen der Vipers, deren Playoffträume nun wohl geplatzt sind, waren Miranda Robben (acht Tore, davon fünf durch Siebenmeter) und Sabine Heusdens (6/3).

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