Erstes Turnier mit Friedel und Hocke als Sieger

Reiten: Neustart in Bad Arolsen vor Geisterkulisse

Hier wäre jetzt eigentlich Viehmarkt gewesen: Stattdessen setzt Daniela Hocke (Korbach) bei ihrem Sieg im L-Springen mit Friederike über ein Hindernis.
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Hier wäre jetzt eigentlich Viehmarkt gewesen: Stattdessen setzt Daniela Hocke (Korbach) bei ihrem Sieg im L-Springen mit Friederike über ein Hindernis.

Endlich wieder Reitsport: Der Ländliche Reit- und Fahrverein Bad Arolsen hat am Wochenende das erste Freiluftturnier der grünen Saison im Kreisreiterbund Waldeck-Frankenberg ausgerichtet.

Bad Arolsen - Es war, wenn man so will, das erste „Geisterturnier“ am Fuße des Königsberg: Zuschauer blieben wegen der Corona-Pandemie außen vor. Die Stimmung auf dem Springplatz war folglich zwiegespalten. Auf der einen Seite freuten sich die Reiter, dass Turniersport möglich ist. Doch ohne Zuschauer fehlen Applaus und Stimmengewirr, die Atmosphäre war anders. Zumal die Gastgeber außerdem „das“ Viehmarkt arg vermisst haben dürften, das auf dem Königsberg eigentlich angesagt gewesen wäre.

Immerhin ging es auf dem Reitplatz lebhaft zu. Fünf Springprüfungen von der Klasse A** bis M* standen am Samstag auf dem Programm. In der Auftaktprüfung, einer Springpferdeprüfung der Klasse A** belegte der Diemelseer Markus Engelhard als bester heimischer Starter Rang zwei, der Sachsenhäuser Jörg Becker wurde mit Wallach Calutchie auf Rang vier platziert.

In der Springpferdeprüfung der Klasse L holte sich der Twistetaler Markus Friedel (er startet für Brakel) auf Rang eins und drei, während sich Jennifer Prehn (RFV St. Kilian Lelbach) mit dem erfahrenen Wallach Jolly Jumper über die Siegerschleife. In der Springprüfung der Klasse A** freuen durfte. Sie hatte bei bei fehlerfreiem Ritt mehr als zwei Sekunden Vorsprung vor der Konkurrenz.

Einen weiteren heimischen Erfolg erzielte die Korbacherin Daniela Hocke mit ihrer Stute Friederike in der Springprüfung der Klasse L. Dritter wurde ihr Vereinsgefährte Johannes Bohlig mit Cervantes vor Marlin Leonie Ditzel vom RV Bad Wildungen. 15 Teilnehmer blieben in dieser Prüfung ohne Abwurf.

Die letzte Siegerschleife des Tages sicherte sich Sebastian Holtgräve-Osthues. Der Berufsreiter aus Delbrück, wieder in Arolsen erfolgreich, verwies Markus Friedel auf Rang zwei vor dem Neu-Borkener Marc Riechers. Als letzter Starter hatte der Ex-Fritzlarer die Vöhler Reiterin Anna Maria Klaus überflügelt, der so Platz vier vor Lokalmatadorin Christina Grebe mit Stajner blieb. (bb)

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