Auch Adorfer Markus Engelhard überzeugt

Reiter Markus Friedel gewinnt Springprüfung Klasse S* in Vöhl

Überragte beim Turnier des Reit- und Fahrvereins Vöhl: Der Twistetaler Markus Friedel, hier mit Chalawito.
+
Überragte beim Turnier des Reit- und Fahrvereins Vöhl: Der Twistetaler Markus Friedel, hier mit Chalawito.

Markus Friedel und Markus Engelhard waren die herausragenden Teilnehmer beim Vöhler Reitturnier.

Vöhl – Der Vorname Markus war Trumpf im Endklassement der höchsten Springprüfung beim Reitturnier in Vöhl. 13 Bewerber gab es für die Siegprämie in der Springprüfung der Klasse S* mit einmaligem Stechen. Der Twistetaler Markus Friedel, der für den Reitverein Nethegau-Brakel startet, setzte sich am Ende die Krone auf.

Mit dem zehnjährigen Holsteiner-Wallach Casquall blieb Friedel auch im Extraumlauf fehlerfrei, wie übrigens die drei weiteren Konkurrenten. Friedels Zeit von 38,72 Sekunden war so gut, dass sie nicht mehr unterboten wurde. Auch nicht von Markus Engelhard. Der Adorfer, in Diensten des RV Altenautal, landete auf den Rängen zwei und drei mit der Holsteiner Stute Nerrada (39,23) sowie dem Wallach Cuno (40,22).

Ebenfalls platziert wurden Laura Rochell (Salzkotten) auf Rang vier und der Bad Wildunger Daniel Erd mit Cape Town de Pierre Z auf Platz fünf, der als einziger Finalist einen Abwurf im Finale hinnehmen musste.

Im Vorfeld hatte sich die Vorsitzende Astrid Döhler ein spannendes Finale gewünscht, dieser Wunsch ging vor guter Kulisse in Erfüllung. Den dreifachen Markus im Gesamtklassement gab es am Sonntag auch schon in der Auftaktprüfung, einer Springpferdeprüfung der Klasse A*. Da holte sich Friedel die Ränge eins und zwei vor Engelhard. Friedel siegte danach auch in der Springpferdeprüfung der Klasse A** mit Wallach Captain Jack und der starken Wertnote 8,60 und schrieb seine Erfolgsbilanz auch in der Springpferdeprüfung der Klasse L mit Platz eins und zwei fort.

Bei der Springprüfung der Klasse M*, einem Youngster-Springen, belegte die Frankenbergerin Madeleine Rininsland mit Stute Centia als beste Teilnehmerin des Kreisreiterbundes einen guten vierten Rang. Damit war sie die einzige heimische Teilnehmerin, die platziert wurde.

Patricia Prehn auf Platz zwei

In der Punktespringprüfung der Klasse L wurde Patricia Prehn (St. Kilian Lelbach) Zweite, Lokalmatadorin Anna Maria Klaus Vierte und Ann-Kristin Freitag (Rosenthal) Fünfte. Gleich zehn Teilnehmer kamen auf die maximale Punktzahl von 65.

Bei der Springprüfung der Klasse M* erreichte der überragende Friedel zudem mit Casquall Rang drei.

„Wir sind wirklich super zufrieden mit dem Ablauf und der Resonanz von Reitern und Zuschauern. Die Zuschauer freuen sich einfach wieder Pferdesport verfolgen zu können“, sagte Astrid Döhler. „Wir hatten auch eine hohe Startbereitschaft der Springreiter“, fügte die Vorsitzende des Reit- und Fahrvereins Vöhl mit einem leichten Seitenhieb gegenüber den Dressurreitern an.

Die Praxis der Mehrfachnennungen für verschiedene Austragungsorte an einem Turniertag stellte sie in Frage. „Vielleicht eine Aufgabe für den Verband?“.

Sofern möglich will ihr Verein 2022 das Turnier wieder Anfang Juni austragen. Ob wieder an zwei Wochenenden mit Dressur- und Springen ließ Döhler offen.

„Wir werden das im Verein diskutieren“. Schließlich ist dies für den Klub ein enormer Kraftaufwand. Auf mindestens 50 Vereinsmitglieder schätzte die Vorsitzende die Zahl der freiwilligen Helfer, darunter auch passive Mitglieder. „Die entwickeln eine enorme Flexibilität und Power, um so ein Turnier mustergültig durchzuführen“, freute sich die ehemalige Springreiterin. (bb)

Überragte in Vöhl: Der Adorfer Markus Engelhard, hier mit Sara.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare