Neue Wege bei der Titelvergabe der Verbandsmeisterschaft Dressur und Springen

14 Turniere - 9 S*-Prüfungen: Reitsportler starten in die neue Saison

+
Begrüßt die Neuerungen bei der Vergabe des Verbandsmeistertitels: Carolin Tassius-Diederich; aktive Springreiterin und Sportwartin des Kreisreiterbundes. 

Waldeck-Frankenberg. 14 Wochenenden voller Nachwuchs- und Breitensport, voller teils sehr anspruchsvoller Prüfungen: Die Dressur- und Springreiter rüsten sich für die "grüne Saison".

An diesem Wochenende trifft man Dressur- und Springreiter noch unterm Hallendach; beim Turnier in Willingen. Dann geht es aber nach draußen, denn mit dem langen Wochenende von Ende April bis zum 1. Mai startet auch schon die „grüne Saison“ der Reitsportler im Landkreis bzw. im Kreisreiterbund Waldeck-Frankenberg. 14 Turniere von 12 Vereinen als Gastgeber stehen in diesem Jahr im Kalender.

Das heißt: Die Turniere im Kreisreiterbund sind quasi Klassiker, weil sie Jahr für Jahr im Kalender stehen. So wartet auch diesmal ein bewährtes Angebot auf die Anhänger des Pferdesports. Neun Veranstalter haben ihr Turnier bis zur Kategorie S* ausgeschrieben. So gibt es viele Glanzlichter, angeführt von den Turnieren in Vöhl und Frankenberg. Beim ersten und letzten Event des Turnierkalenders sind jeweils sowohl bei Dressur als auch Springen S*Prüfungen zu sehen.

Reiter begrüßen Trennung

Eine der wenigen Neuerungen stellt die Vergabe des Verbandstitels dar. Erstmals werden für Dressur und Springen getrennte Meisterschaften ausgetragen. Die Springreiter küren ihre Meister Ende Juli beim Turnier in Bad Wildungen; die Dressurspezialisten Mitte September in der Frankenberger Ederaue.

Was steckt dahinter? „Die Aktiven wünschen sich das schon seit längerem, aber der Pferdesportverband Hessen hat dies immer verwehrt, wollte auch vom festen Termin im September nicht abrücken“, erklärt Carolin Tassius-Diederich. Die Entwicklung sei aber so, dass eine Veränderung gut tue, so die Sportwartin des Kreisreiterbundes aus Vöhl. „Es gibt kaum noch Veranstalter, die sowohl fürs Springen als auch für die Dressur optimale Bedingungen bieten können. In der Vergangenheit war es so, dass je nach Austragungsort eine Disziplin von beiden darunter zu leiden hatte. Die Starterzahlen waren – ohne dass die Veranstalter etwas dafür konnten – rückläufig. Deswegen ist die Änderung zu begrüßen, dem Verband blieb im Grunde keine andere Wahl“, sagt Tassius-Diederich.

Beim Kreisreiterbund sei man überzeugt, für die Meisterschaft 2018 mit Frankenberg einen Ort mit sehr guten Dressurbedingungen gefunden zu haben. „Und in Bad Wildungen haben wir sogar überregional gesehen beste Bedingungen für Springplätze. So hat dann das Championat auch wieder einen Stellenwert“ meint die Sportwartin.

Apropos getrennt: Mit Gemünden und Bad Wildungen haben zwei Vereine ihr breit gefächertes Angebot gesplittet und richten an zwei Wochenende in Folge ihr Turnier aus. In der Wohrastadt werden Dressur- und Springprüfungen an zwei aufeinanderfolgenden Wochenenden ausgetragen.

Turnusgemäß wird 2018 auch in Waldeck wieder geritten, das Turnier findet an Pfingsten statt.

Termine im Kreisreiterbund Waldeck-Frankenberg

27. - 29. April und 1. Mai: Vöhl; 5./6. Mai sowie 12/13. Mai: Gemünden; 19. - 21. Mai: Waldeck; 1. - 3. Juni: Bad Arolsen; 8. - 10. Juni: Korbach; 16./17. Juni: Ernsthausen; 21./22. Juli: Rosenthal; 27. - 29. Juli sowie 4./5. August: Bad Wildungen; 11./12. August: Medebach; 18./19. August: Volkmarsen; 24. - 26. August: Lelbach; 14. - 16. September: Frankenberg

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare