1. WLZ
  2. Sport
  3. Lokalsport

Reitturnier des RFV Korbach vereint guten Sport und Show

Erstellt:

Kommentare

Louisa Tent belegte zuletzt auf Chinella Argentina beim Reitturnier in Ernsthausen Rang drei im M*-Springen mit Siegerrunde.
Mit Empfehlung zum Heimspiel: Louisa Tent belegte zuletzt auf Chinella Argentina beim Reitturnier in Ernsthausen Rang drei im M*-Springen mit Siegerrunde. © bb

Der Reit- und Fahrverein Korbach war im Jahr 2019 zuletzt Gastgeber der Kreismeisterschaften im Reiten - und ist es nach zwei Jahren ohne Titelkämpfe am Wochenende wieder.

Korbach - 18 Prüfungen stehen am Samstag und Sonntag am Ziegelhüter Weg auf dem Programm. „Wir freuen uns auf das Turnier und wollen uns mit neuem Vorstand bei unserem Publikum und den Reitern zurückmelden“, sagte der Vorsitzende Karl-Heinz Göbel.

350 Nennungen waren es zuletzt, doch gingen täglich Nachmeldungen ein. „Wir haben die Ausschreibung nicht ganz so groß verfasst, denn wir wollen nicht unbedingt Profireiter anlocken“, ergänzte der zweite Vorsitzende Andreas Hocke.

Das Programm umfasst nicht allein die Kreismeisterschaften in Dressur und Springen sowie die zweite Wertungsprüfung zum Sparkassencup, sondern es enthält auch reizvolle Showelemente. Am Samstag (15 Uhr) geben Tanja Henkel und Ricarda Degenhardt „Einblicke in die Pferdeausbildung im Sinne der Reitkunst“. Am Sonntag (14 Uhr) werden die Zuschauer mit „Jump und Drive“ unterhalten.

Um den 6. Sparkassen-Cup wird am Samstag (11.15 Uhr) geritten – für die Stilspringprüfung der Klasse A* mit Stechen liegen 34 Nennungen vor. Den ersten Durchgang gewann in Bad Arolsen Louisa Marie Vollbracht mit Sir Lennox vom RFV Sachsenhausen.

M*Springen mit Stechen die schwerste Springprüfung

Zwei der drei M-Prüfungen im Hindernisparcours stehen ebenfalls bereits am Samstag an: erst das Ein-Sterne-Springen, dann die Punktspringprüfung der Klasse M**. Auf dem benachbarten Dressurplatz sind vier Wertungsprüfungen vorgesehen, zur Dressur der Klasse M* haben elf elf Reiter und Reiterinnen genannt.

Die schwierigste Springprüfung des Turniers beginnt am Sonntag um 12.30 Uhr, ein M*-Springen mit einmaligem Stechen. Auf dem Dressurplatz bildet abermals eine M*-Dressur den Abschluss.

Der Zeitplan

Samstag, 18. Juni
Springplatz: 9 Uhr: Springpferdeprüfung Klasse A**, 10.15 Uhr: Springpferdeprüfung Klasse L, 11.15 Uhr: Stilspringprüfung Klasse A* mit Stechen, 13 Uhr: Springprüfung Klasse L, 14 Uhr: Springprüfung Klasse M*, 15 Uhr: Showprogramm (Einblick in die Pferdeausbildung im Sinne der Reitkunst), 15.30 Uhr: Punktespringprüfung Klasse M**.

Dressurplatz: 10 Uhr: Dressurreiterprüfung Kl. A* (RA1), 12 Uhr: Dressurpferdeprüfung Kl. L DL2, 13 Uhr: Dressurprüfung Kl. L* - Trense (L2), 14.30 Uhr: Dressurprüfung Kl. M* (M1).

Sonntag, 19. Juni
Springplatz: 9 Uhr: Mannschaftspringprüfung Kl. A**,11 Uhr: Stilspringprüfung Kl. L, 12.30 Uhr: Springprüfung Kl. M* m. Stechen, 14 Uhr: Showprogramm, 15 Uhr: Plazierung der Kreismeisterschaft, 15.45 Uhr: Springprüfung Klasse L (Korbacher Derby).

Dressurplatz: 10 Uhr: Dressurprüfung Klasse A * (A5), 11.30 Uhr: Dressurprüfung Klasse L* (L5), 13.30 Uhr: Dressurprüfung Klasse M* (M3).

Die Platzierung der Kreismeisterschaft ist für 15 Uhr vorgesehen, ein Höhepunkt des Turniers. Die Titelverteidiger Richard Friedrich (Sachsenhausen) bei den Springreitern der Leistungsklasse 2+3 sowie Julia Göbel (Korbach) in der Dressur haben abermals genannt. In der Teamwertung ist der SV Nieder-Waroldern Titelverteidiger.

Korbacher Derby bildet den Abschluss am Sonntag

Der zweite Vorsitzende des Kreisreiterbunds (KRB) Waldeck-Frankenberg, Erik Rasner, bittet alle Teilnehmenden, sich im Internet unter (https://www.krb-wa-fkb.de/kreismeisterschaften) über die Ausschreibung zu informieren.

Die Bedingungen können außerdem auch vor dem ersten Start auf der Meldestelle eingesehen werden. der KRB akzeptiert die Meldung zur Kreismeisterschaft auch per Mail (info@krb-wa-fkb.de). Nach der Ehrung der Titelträger gibt es noch den „Lieblingswettbewerb“ des Vorsitzenden: Um 15.45 Uhr wird das Korbacher Derby gestartet –„wie in Hamburg“, sagte Göbel augenzwinkernd. Dabei geht es zum Teil über feste Naturhindernisse.

Unter den drei Korbacher Reiterinnen am Start ist auch Daniela Hocke, die ihren Titel vom letzten Turnier zu gern verteidigen würde. (bb)

Auch interessant

Kommentare