Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse S*

Reitturnier Arolsen: Erd schneller als Plock

Am späten Samstag doch noch ein Sieger: Daniel Erd vom RFV Bad Wildungen mit Cape Town de Pierre. Fotos: bb

Bad Arolsen. In der Schlussprüfung des dritten Turniertags holte sich Daniel Erd endlich die verdiente Siegerschleife ab.

Der Dachdeckermeister aus Bad Wildungen blieb beim Reitturnier in Bad Arolsen in der Zwei-Phasen-Springprüfung der Klasse S* nicht nur in beiden Umläufen ohne Abwurf, er legte mit dem erfahrenen 16-jährigen Wallach Cape Town de Pierre in 32,87 Sekunden auch die schnellste Zeit im 16 Reiter zählenden Starterfeld vor.

Nur 13 Hundertstel langsamer war der Delbrücker Sebastian Holtgräve-Osthues, der im vergangenen Jahr die schwerste Springprüfung am Königsberg, ebenfalls auf seiner Holsteiner-Stute Carpigiana, gewonnen hatte. Aktuell nahm er an den drei ersten Tagen drei Siegerschleifen mit.

Kleiner Ausrutscher kostet Sieg

Rang drei blieb für den Borkener Frank Plock auf seiner Holsteiner Stute Fantasie. Er war schnell unterwegs und die meisten Zuschauer rechneten mit dem Sieg des Berufsreiters. Ein kleiner Ausrutscher vor dem letzten Hindernis aber kosteten ihn die entscheidenden 1,4 Sekunden.

Ohne Abwurf im Normalparcours blieben auch Mona Strenk (Bad Wildungen) auf ihrem zehnjährigen Wallach Accorado Ass und Lokalmatador Wulfdietrich Rosenow mit Vis a Vis, der nach dem fehlerfreien Normalparcours in der Extrarunde das erste Final-Hindernis suchen musste und damit alle Siegchancen einbüßte.

Für Plock war es in der Punktespringprüfung der Klasse S* am Freitag besser gelaufen. Er wurde auf Rang eins und Rang drei platziert, der zweite S* -Erfolg nach dem Sieg in der Youngster-Springprüfung gleichen Kalibers.

Auch Lokalmatador Rosenow verewigte sich in der Siegerliste des Reitturniers. Auf Viktoria erreichte er in der Punktspringprüfung der Klasse L die maximale Punktzahl 44 und ritt in 52,78 Sekunden die schnellste Zeit vor dem Korbacher Johannes Bohlig.

Siege für die Morbitzers

Platz eins für den LRFV Arolsen gab es auch im zweiten Wertungsspringen um den Sparkassen-Cup 2018: Susan Morbitzer gewann auf ihrer zehnjährigen Stute Rock For You das Stilspringen mit Stechen in der Klasse A. Zweite in der Cupwertung wurde Vereinskameradin Denise Schieferdecker vor Sophia Schaake (Helsen).

Ein weiterer Erfolg für eine Lokalmatadorin war in der Dressur zu verzeichnen. Bettina Morbitzer gewann mit Dream auf Rock die Dressurreiterprüfung der Klasse M*. Außerordentlich erfolgreich war die junge Korbacher Dressurreiterin Johanna Göbel auf ihrem 18-jährigen Wallach T.J.Mo unterwegs: Sie bilanzierte Rang zwei in der Dressurreiterprüfung M* und jeweils Platz drei in der M*- und der L-Dressur.

Über die Prüfungen des Sonntags, unter anderem mit der Entscheidung der Springprüfung der Klasse S* mit Siegerrunde informieren wir in der Dienstagausgabe. (bb)

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