Appell vom Richter nach Riders Open in Willingen 

"Für die Jugend wichtig"

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Unterwegs zum Sieg im Stilspringen: Sina Wicker (Bad Wildungen) auf Catokia.

Willingen. Die Siegerschleife der schwersten Prüfung bei den Riders Open ist nach Thüringen gegangen. Cindy Shakira Stückrath gewann mit ihrem 14-jährigen Wallach Ryou und der Note 7,20 die Dressurprüfung der Klasse M* in der Upländer Reithalle.

Die Reiterin aus dem Turnierstall Grabsleben (Gemeinde Drei Gleichen) verwies Daniel Balzer (Rosenthal-Willershausen) mit seinem 13-jährigen Hannoveraner Wallach Wolkentänzer auf Rang zwei. Der aus Bracht stammende Balzer bekam die Note 6,80. Auf Rang drei folgte Lucia-Sophie Neth (Hombressen). Sechs weitere heimische Starter konnten sich nicht platzieren.

In der Dressurprüfung der Klasse L, geritten auf Kandare, siegte Amelie Jennissen (Bad Sassendorf) deutlich mit der Wertnote 7,10. Mit 6,40 Punkten belegte die Bad Wildungerin Jutta Freudenfeld-Waid den dritten Rang vor dem Frankenberger Florian Horstschäfer, der in der Dressurprüfung der Klasse L-Trense mit Stute Marina den dritten Platz belegte. In der A-Dressur belegte Bianca Moß (RFV Im Quellental Lelbach) Rang zwei.

Bei den Springreitern war das Programm bereits im Vorfeld arg geschrumpft. Bei der Punktespringprüfung der Klasse A** mit Joker siegte die Warsteinerin Carolin Kaup mit 40 Punkten. Nur einen Zähler dahinter die Volkmarserin Paula Schmermund, die die 14-jährige Hannoveraner-Stute Donna Lejsa gesattelt hatte.

Schmermund erreichte auch in der Springprüfung der Klasse A* mit Standardanforderungen Rang zwei. Mit einer starken Wertnote von 8,0 sicherte sich Sina Wicker (RV Bad Wildungen) mit ihrer neunjährigen Holsteiner-Stute Catokia die Siegerschleife im Stilspringwettbewerb mit erlaubter Zeit.

Für das traditionelle Hallenreitturnier lagen in diesem Jahr nur 135 Nennungen vor, weniger als halb so viele wie im Vorjahr. Im Vorfeld musste der Verein mangels Nennungen neun der 17 ausgeschriebenen Prüfungen streichen. „Gerade für den Reitnachwuchs sind die Turniere äußerst wichtig und müssen deshalb im Terminkalender bestehen bleiben“, meinte Heinrich Pöttner (Korbach) vom Richterkollegium. Er lobte die Gastgeber: „Der Upländer Reitverein hat sich richtig viel Mühe gemacht und auch die Organisation ist prima.“ (bb)

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