Gastgeber trotz Wintereinbruch zufrieden

Reitturnier in Willingen: Louisa Tent Zweite

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Zweimal nur ganz knapp besiegt: Louisa Tent vom RFV Korbach (hier auf Chinella Argentina) feierte beim Reitturnier in Willingen einen gelungenen Saisoneinstand. 

Willingen – Das Hallenturnier im Upland bildete einmal mehr den Auftakt in die Reitsaison, das „Warm up“ vor dem ersten Turnier im Freien.

Die Springprüfung der Klasse A* spiegelte in der Willinger Reithalle die Erfolgsbilanz der heimischen Reiter wieder: Es siegte der Rosenthaler Marcel Schleiter, der in der neuen Saison für den RFV Burgwald startet, vor der Korbacherin Louisa Tent und Jennifer Prehn (RFV St. Kilian Lelbach) – es waren die erfolgreichsten Waldeck-Frankenberger am zweiten Tag beim Riders-Open.

Nur 29 Hundertstelsekunden Vorsprung betrug Marcel Schleiters Sieg im A*-Springen auf dem Hannoveraner Wallach Asti. Dahinter folgten Louisa Tent und Jennifer Prehn auf Jolly Jumper, die nur eine Hundertstel hinter der Korbacherin ins Ziel kam. Und auch die Volkmarserin Celine Wittig auf Rang vier lag nur knapp zurück.

In der schwersten Prüfung, einer Stilspringprüfung der Klasse L, gab es für die Hellefelderin Melissa Thiel einen Doppelsieg. Rang drei feierte die Korbacherin Louisa Tent mit Württemberger Stute Chinella Argentina. Mit der Wertnote 7,10 lag sie nur 0,2 Zähler hinter der Bestmarke.

Jennifer Prehn holte sich auf Wallach Jolly Jumper die Siegerschleife in der A**-Springprüfung mit steigenden Anforderungen mit einem fehlerfreien Umlauf in 44,61 Sekunden. In dieser Prüfung belegte Louisa Tent den vierten Rang, wie auch im Stilspringen der Klasse A*.

Auch drei Nachwuchsprüfungen waren ausgeschrieben. Die Siegerschleife im Stilspringwettbewerb sicherte sich Elena Pillkahn vom RFV St. Kilian Lelbach. Elena Leonie Piecha (SV Niederwaroldern Reitsport) gewann den Standard-Spring Wettbewerb vor Lokalmatadorin Lucie Apfel und Elena Pillkahn. Im Springreiterwettbewerb erreichte die Twistetalerin Tessa Biermann Rang zwei.

"Schneemänner" am Samstag

Kalt war es am Sonntag in Willingen, aber die Teilnehmer des zweiten Turniertages hatte es allemal besser getroffen als die Starter am Samstag. Schnee auf dem Abreitplatz und teilweise dichtes Schneetreiben ließen manche buchstäblich als Schneemann zu den Prüfungen in die Halle einreiten. Deshalb waren am Samstag einige Ausfälle zu registrieren.

Der Auftakttag der Riders-Open war den Dressurreitern vorbehalten. In der schwersten Prüfung, einer L*-Dressur geritten auf Trense, war Lisa Schneider (Vöhl) mit Donna auf Rang vier die beste heimische Teilnehmerin. Schneider belegte außerdem in der Dressurprüfung der Klasse A** den zweiten Rang. 

Die gleiche Schleife ging in der Dressurreiterprüfung der Klasse A an Finja Gräbe (RV St. Kilian Lelbach) auf Dianett. Gleich einen Doppelsieg feierte am Samstag Leonie Engelbrecht vom RFV ST. Kilian. Mit ihrem zehnjährigen westfälischem Pony Gino’s Pretty Girl holte sich im Dressur- und im Dressurreiterwettbewerb das Goldschleifchen.

Wieder einmal vom Wetter gebeutelt – trotzdem waren der gastgebende Upländer Reitverein und auch die Teilnehmer zufrieden mit dem Turnier, das mit guter Organisation und einem perfekten Zeitplan glänzte.  (bb)

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