Tennis-Verbandsliga:

Remis zum Saisonabschluss: TC Sachsenhausen holt 3:3 in Kassel

 (von links) Steven Seidler, Steffen Henckel, Jeremias Tent, André Dämmer vom TC Sachsenhausen.
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Sie haben sich in ihrer ersten Verbandsligasaison gut geschlagen: (von links) Steven Seidler, Steffen Henckel, Jeremias Tent, André Dämmer vom TC Sachsenhausen.

Mit einem Unentschieden bei BW Kassel ging die erste Verbandsligasaison für das Männer-Quartett des TC Sachsenhausen zu Ende.

Sachsenhausen – Gegen die Blauweißen hatten sich Jeremias Tent, André Dämmer, Steven Seidler und Stefen Henckel am ehesten einen Sieg in der neuen Liga ausgerechnet. Und es sah anfangs auch nach dem zweiten Saisonsieg aus, denn André Dämmer besiegte Fabian Stondzik im Match-Tiebreak 7:6, 3:6 und 14:12. Der Gegner war zwei Leistungsklassen höher eingestuft als Dämmer.

Dass die Klassifizierung in Leistungsklassen auch täuschen kann, bekam Jeremias Tent (LK15) gegen Andre Hentschel zu spüren. Der LK-18-Akteur ließ dem Sachsenhäuser Spielführer beim 6:2, 6:3 nur wenig Spielraum.

Hentschel sei schon mal LK 9 gewesen, aber er habe nach einer längeren Pause jetzt erst wieder angefangen, erzählt Tent.

Ein gutes Saisonabschlussspiel lieferte Steven Seidler ab, der gegen Ingo Pfeffer mit 6:3, 6:2 gewann. Steffen Henckler unterlag Nicolai Sossala mit 3:6 und 4:6.

In den beiden Doppel waren die Sieger relativ schnell ermittelt. Das erste gewannen Dämmer/Henckel gegen Standzik/Heiduk mit 6:4 und 6:2. Der Sieg für die Sachsenhäuser schien greifbar nah zu sein, aber das Kasseler Duo Hentschel/Löber war zu stark für Seidler/Tent, die mit 2:6, 2:6 das Nachsehen hatten.

„Wir wollten nicht Letzter werden“

„Mit dem einen Punkt können wir gut leben“, sagt Tent. „Wir wollten nicht Tabellenletzter werden und das haben wir mit dem Unentschieden geschafft.“

Der Spielführer des Sachsenhäuser-Quartetts zieht auch eine positive Saisonbilanz für den Aufsteiger. „Für uns war noch mehr drin, denn wir haben viele Match-Tiebreaks erreicht, diese aber oft verloren.“ Die Saisonvorbereitung sei auch nicht optimal verlaufen, nicht nur wegen Corona, erzählt Tent, der in Göttingen studiert.

Das einwöchige Trainingslager in Wien mussten sie wegen der Pandemie ausfallen lassen. „Das wollen wir im kommenden Jahr nachholen und wir wollen für einige Einheiten auch einen Trainer engagieren“, erzählt der Spielführer.

Hört man da auch eine gestiegene Motivation der Mannschaft heraus? „Ja natürlich, wir haben gesehen, dass wir trotz des geringen Trainingsaufwands von den anderen Teams gar nicht so weit weg sind,“ sagt Tent. „Bei uns geht noch einiges, was wir verbessern können.“

Auch er hatte gedacht, dass das Spielniveau in der Verbandsliga höher ist. „Das Tempo können wir gut mitgehen, aber uns fehlt das konstante Spiel, wir machen einfach zu viele Fehler.“

Und die gilt es in den kommenden Monaten so gut es geht abzustellen. Dann könnte im kommenden Jahr für die Sachsenhäuser in sechs Verbandsligaspielen mehr herausspringen als nur ein Sieg und ein Remis.  rsm

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