Tischtennis-Hessenliga

Rennertehausen zuversichtlich gegen Haunedorf

„Wir brauchen uns nicht zu verstecken“: Melanie Landau, Nummer eins des SV Rennertehausen.
+
„Wir brauchen uns nicht zu verstecken“: Melanie Landau, Nummer eins des SV Rennertehausen.

Rennertehausen - Der SV Rennertehausen fiebert dem ersten Heimspiel in der Hessenliga entgegen. „Wir sind neugierig und ein bisschen aufgeregt“, sagt Mannschaftsführerin Melanie Landau zum Gastspiel der KSG Haunedorf am Sonntag.

Vier Wochen lang hat der Neuling seit dem Überraschungs-7:7 zum Saisoneinstand bei der zweiten Garnitur der Spvgg. Auedamm in Kassel pausiert. Die Konkurrenz hat in der Zeit weitere Begegnungen absolviert und Melanie Landau und ihre Teamkolleginnen wissen: Das damalige Remis beim aktuellen Tabellendritten ist hoch anzusiedeln. „Wir brauchen uns nicht zu verstecken“, folgert Landau.

Der Gegner am Sonntag (Beginn 11 Uhr im DGH) ist für das SVR-Quartett ein völlig unbeschriebenes Blatt. Das Team der Kultur- und Sportgemeinschaft aus dem Petersberger Ortsteil am Rande der Rhön gewann seine bisher einzige Begegnung beim NSC Watzenborn-Steinberg III mit 8:4, in der Vorsaison belegte es Platz vier.

Nimmt man die QTTR-Werte als Maßstab, scheint die Partie völlig offen. Allerdings hält Melanie Landau, die gemeinsam mit Ute Ernst im ersten Paarkreuz steht, wenig von solchen Zahlenspielen: „Es ist doch ganz individuell, wie jede spielt. Es kommt darauf an, wie man mit der Spielweise zurechtkommt.“

Einen deutlicheren Fingerzeig könnte der Samstags-Auftritt der KSG geben, sie erwartet zu ihrem ersten Einsatz am Wochenende Auedamm II. Stärkste Haunedorferin beim 8:4 in Watzenborn war mit drei Siegen die Nummer eins, Heike Hartmann, die gemeinsam mit Carmen Bott vorn spielt. Nina Klaus-Materna und Jessica Engelbach bekommen es im zweiten Paarkreuz mit Claudia Aackermann und Marion Fey zu tun, falls die Gäste komplett sind. Die Gastgeberinnen sind es. „Wir können frei drauflos spielen und hoffen auf das Beste“, sagt Melanie Lan-dau.

Ob es eng wird im DGH, weil mehr Unterstützer die SVR-Damen anfeuern wollen als sonst? „Wir sind gespannt“, sagt die Teamchefin, „ich glaube schon, dass mehr Leute kommen als in der Verbandsliga.“

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare