Stephan Leyhe stellt die Weltcup-Schanzen der Skispringer vor - Sie können gewinnen

Schanzenquiz #8: Auf der Klopfer-Schanze ist Geduld gefordert

Schanzen-Fachmann: Stephan Leyhe vom SC Willingen. Foto: pr

Willingen. Nach dem Skifliegen ist vor dem Skifliegen. Nach nur einem Wettkampf in Bad Mitterndorf, weil dann der Wind zu stark wehte, geht es in Oberstdorf nun um den WM-Titel.

Zu den Favoriten zählen die starken Norweger mit Kulm-Sieger Andreas Stjernen und dem Rangzweiten Daniel Andre Tande an der Spitze. Oder kann der Schweizer Altmeister Simon Ammann seinen Überraschungsplatz drei nach langer Durststrecke bestätigen?

Aufholbedarf haben die deutschen Adler, bester war noch Andreas Eisenbichler als Zehnter. „Es hat nicht so ganz funktioniert, wie ich es mir erhofft habe“, war auch Stephan Leyhe mit Rang 20 nicht zufrieden. Auf seine zweite Skiflug-WM freut er sich gleichwohl „riesig“, wie er sagt: „Die neue Heini-Klopfer-Schanze bin ich im letzte Jahr zum ersten Mal gesprungen. Das war okay, und ich fühle mich jetzt fit und bereit. Ich hoffe, dass ich jeden Flug genießen kann.“

Zusammen mit dem 26-Jährigen vom SC Willingen stellen wir auf dem Weg zum Saisonhöhepunkt Olympische Spiele in Pyeongchang und der großen Generalprobe vom 2. bis 4. Februar in Willingen die Sprungschanzen vor. Das lohnt sich auch für die Leser, denn wir verlosen zwei Eintrittskarten für den Weltcup auf der Mühlenkopfschanze.

Schanze in Oberstdorf

Hill-Size (Maß für die Größe der Schanze): 235,0

Schanzenrekord: 238,0 Meter (Andreas Wellinger, Februar 2017)

Fassungsvermögen: 40 000 Zuschauer

Das  sagt Stephan Leyhe

„Auch in Oberstdorf gehe ich den ersten Flug mit dem nötigen Respekt an. Nur nicht übertreiben, weil sich beim Skifliegen auch kleine Fehler viel schwerer auswirken. Es geht nicht gleich in erster Linie um die Weite, sondern dass man gut in den Bewegungsablauf kommt, den Schanzenrhythmus aufnimmt. Denn man hat ja nicht so viele Flüge bis zum Wettkampf.“

„Nach einem steilen Anlauf mit einem entsprechend scharfen Radius folgt ein langer Schanzentisch. Das heißt, die Kante kommt nicht sofort und deshalb muss man aufpassen, dass man nicht ungeduldig wird und zu früh abspringt.“

„In der Luft ist alles normal, nach einem etwas höherem Luftstand gleitet man dann am Hang entlang.“

Die letzten Ergebnisse

Stefan Kraft aus Österreich sprang im Januar 2017 am kräftigsten ab und gewann beide Wettbewerbe. Jeweils Zweiter wurde Andreas Wellinger, der DSV-Adler stellte dabei den neuen Schanzenrekord von 238,0 Metern auf. Die dritten Plätze holten sich Kamil Stoch (Polen) und Jurij Tepes (Slowenien).

Stephan Leyhe kam mit der Heini-Klopfer-Schanze nicht zurecht, erreichte als 34. nicht das Finale, um am zweiten Tag auch nur 29. zu werden.

Die Quizfrage

In Oberstdorf wurde zuletzt 2008 der WM-Titel im Skifliegen vergeben. Der Österreicher Gregor Schlierenzauer war nicht zu schlagen, während der beste deutsche Starter nur auf Platz 15 landete. Er hatte in den Jahren zuvor zusammen mit Sven Hannawald das Skispringen zu einer der populärsten Zuschauersportarten in Deutschland gemacht. Wie heißt er?

Die Antworten sind bis zum Mittwoch, 24. Januar, per E-Mail zu richten an gewinnspiel@wlz-online.de (bitte mit kompletter Adresse, damit wir die Karten zusenden können). Ausgelost werden zwei Eintrittskarten für den Sonntag, 4. Februar, beim Willinger Weltcup. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (ni)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare