Frankfurter Basketball-Profis trainieren Wildunger Jugendlichen

Schüler mit „Basketball-Virus“ infiziert

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- Bad Wildungen (tor). Das große Ziel ist das Trainingszentrum im Frankfurt Nordwestzentrum: Die Basketballer des Bundesligisten Frankurt Skyliners touren zur Nachwuchsförderung und Talentsichtung durch Hessen. Gestern war Bad Wildungen an der Reihe.

Harald Stein ist Leiter der Nachwuchsförderung beim südhessischen Erstligisten, der auch in der EuropaLeague am Start ist. Der ehemalige Nationalspieler und aktuelle U16-Nationaltrainer führt das Projekt gemeinsam mit Oberliga-Spieler Can Sözer und Projektleiterin Anja Emler. Der Weg in die Badestadt ist ihnen nicht schwer gefallen: Bereits zum vierten Mal leiteten sie eine Übungseinheit in der Ense-Halle. Der gute Draht zwischen Bad Wildungen und Frankfurt kommt nicht von ungefähr: Arnd Gresenz, Schulsportleiter der Ense-Schule, hat seine Schüler schon seit langem mit dem „Basketball-Virus“ infiziert – und lobt die Skyliners in höchsten Tönen. „Sie sind der einzige mir bekannte Verein, der Schüler und junge Sportler dermaßen einbindet“, ist er vom Konzept der Frankfurter begeistert.

Der Erfolg für die Bad Wildunger Schüler bleibt nicht aus: Im Rahmen es Wettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ entschieden die Wildunger Nachwuchs-Basketballer alle Kreisentscheide für sich, auf regionaler Ebene belegten sie den zweiten Platz. Mittlerweile sind die meisten der Siebt- bis Zehnklässler zudem in Mannschaften des VfL organisiert. „Im letzten Jahr haben wir unser erstes Team auf Bezirksebene gemeldet, diese Saison sind es schon drei“, berichtet Gresenz. School-Cup: Vierter Sieg? Alle drei Mannschaften spielen aktuell in ihrer jeweiligen Staffel ganz oben mit. So war die Trainingseinheit mit der Skyliners-Abordnung das Sahnehäubchen auf ein erfolgreiches Jahr.

Mehr lesen Sie in der WLZ-FZ vom Donnerstag, 16. Dezember

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