Fußball-Verbandsliga Nord

Schwalenstöcker zwischen Skepsis und trotziger Hoffnung

- Korbach (py). Hessenliga? I wo. Von Spitzenplätzen redet beim TSV/FC Korbach bei Halbzeit der Verbandsliga-Saison niemand. Stattdessen sagt Trainer Schwalenstöcker: „Die Rückrunde wird eine Herausforderung für uns.“

Uli Schwalenstöckers vorsichtigen Blick auf die kommenden Monate kann man verstehen. Nach 18 von 36 Spielen rangiert seine Mannschaft nur auf Rang zehn, der Abstand zum Relegationsplatz beläuft sich auf schlappe sechs Zähler. Zwar haben die Korbacher bis zu drei Spiele im Vergleich zur Konkurrenz nachzuholen, doch ist das ein Vorteil? Wer die letzten Auftritte des Tabellenzehnten vor der Pause gesehen hat, wird kaum die Rechnung drei Spiele gleich neun Punkte aufmachen.Skepsis wächst nicht allein wegen der letzten Leistungen im alten Jahr. Während der Winterpause ist zudem der Kader geschrumpft: André Bröhland, Jan Vieweger (beide Medebach) und Tobias Nagy, der nach nur wenigen Einsätzen bei den „Blauen“ zum Zivildienst nach Münster ging, haben sich verabschiedet. Andere Hypotheken nahmen die Korbacher mit ins neue Jahr: die Sperre von Yücel Kocak, die langfristige Verletzungen von Tim Stephan (Beinbruch beim „Aufbauspiel“ der Reserve in Gudensberg) und Oliver Banner, der in der Hinrunde auf lediglich 135 Spielminuten kam.

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