Prächtige Stimmung zum Auftakt der Fis-Team-Tour in Willingen

Severin Freund springt Deutschland auf Platz 2 - Video

- Willingen (jk/schä). Nach einem packenden Finale hat die deutsche Mannschaft zum Auftakt der 3. Fis-Team-Tour in Willingen den zweiten Platz erreicht. Der erneut überragende Severin Freund, Geburtstagskind Martin Schmitt, Michael Uhrmann und Michael Neumayer ließen mit 1025,1 Punkten nur den Skispringern aus Österreich den Vortritt.

Als Severin Freund zu seinem zweiten Sprung am Mühlenkopf ansetzte, glich der Schanzenauslauf einem Hexenkessel. Mit einem langen "Zieehhhhh" schrien rund 14.000 Fans den derzeitigen deutschen Top-Athleten nach unten. Freund landete bei 140 Metern und setzte damit Adam Malysz als letzten Springer des starken, bis dahin zweitplatzierten polnischen Teams unter Druck. Der Teamsenior landete bei 134,5 Meter, konnte zwar die Hoffnungen der vielen polnischen Fans in Willingen nicht ganz erfüllen, sicherte aber seiner Mannschaft mit 1015,7 Punkten den dritten Rang knapp vor dem ebenfalls hoch eingeschätzten Quartett aus Norwegen (1010,9).

"Ich bin sehr zufrieden. Rang zwei ist für uns derzeit das Maximum", sagte Bundestrainer Werner Schuster. Damit spielte er auf die erneut überargenden Österreicher an, für die Thomas Morgenstern im gelben Leibchen des Weltcup-Spitzenreiters zu guter Letzt mit 143,5 Metern den besten Sprung des Tages in Tal brachte. Mit ihren 1071,8 Zählern hatten "Morgi" und seine Teamkollegen Andreas Kofler, Martin Koch und Gregor Schlierenzauer umgerechnet rund 25 Meter Vorsprung vor der deutschen Mannschaft.

Morgenstern geht als Topfavorit ins Einzelspringen an diesem Sonntag (14 Uhr), doch auch Severin Freund hat in Willingen bisher gezeigt, dass er in der Lage ist wie in Sapporo ganz nach vorn zu springen. Besondere Glückwünsche von den Fans gab es für "Oldie" Martin Schmitt, der am Samstag seinen 33. Geburtstag in Willingen feierte. "Schön, es am Geburtstag auf das Podest zu schaffen“, freute sich Schmitt, der zwei ordentliche Sprünge zeigte. Schmitt wusste hinterher, wem vor allem die klasse Teamplatzierung zu verdanken war: „Danke an Sewi, der uns auf Platz zwei gebracht hat.“

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