Upländer reist nach verpassten Finale in Trondheim nach Deutschland

Skispringen: Stephan Leyhe packt in Norwegen die Koffer

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Gestern keinen Grund für Späße: Andreas Wellinger (r.) schied aus, Zimmerkollege Stephan Leyhe ist abgereist.

Trondheim – Sieger Ryoyu Kobayashi und der zweitplatzierte Andreas Stjernen nach erfolgreichem letzten Wettkampf seiner Karriere strahlten um die Wette; die deutschen Springer auf den Plätzen sieben bis neun überzeugten.

Nur Stephan Leyhe war bei der dritten Station der Raw Air Tour der Skispringer in Trondheim nicht nach Lachen zumute. Der Schwalefelder beendete die Schanzenserie in Norwegen am Donnerstag vorzeitig.

Leyhe geht nicht mehr beim abschließenden Skifliegen am Wochenende in Vikersund an den Start. 

In Trondheim hatte der „Upland-Adler“ zwar nach seinem Sturz in Oslo die Qualifikation geschafft, war aber mit 124 Metern und 119,4 Punkten auf Platz 34 nicht in das Finale der besten 30 gekommen – wie übrigens auch sein Zimmerkollege Olympiasieger Andreas Wellinger (37./122,0/116,5). Bester Deutscher war der wieder genesene Richard Freitag (134,5 Meter) als Siebter.

Leyhe wird nochmals untersucht

„Es hat keinen Sinn. Wir haben beschlossen, dass Stephan zurück nach Deutschland fliegt“, bestätigte Bundestrainer Werner Schuster im ZDF. Leyhe hatte schon nach der Quali angedeutet, dass er wohl erstmals in diesem Winter eine Weltcup-Station auslassen muss, um weiter untersucht und behandelt zu werden.

"Er ist wirklich angeschlagen, hatte nach Oslo extreme Schmerzen", sagte Schuster über den 27-Jährigen. "Er will sich zwar durchbeißen, aber er wird nicht zum Skifliegen nach Vikersund fahren. Das wäre in seiner Situation zu gefährlich."

In Planica will sich Leyhe dann beim Weltcupfinale ab 22. März möglichst wieder dabei sein. (be)

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