WLZ-Serie: Skispringer Stephan Leyhe über die Weltcup-Schanzen

Schanzenquiz  #9: Stimmung am Mühlenkopf genießen

Willingen. Jetzt ist es so weit. Die weltbesten Skispringer geben sich wieder ein Stelldichein auf der Willinger Mühlenkopfschanze – und mittendrin Stephan Leyhe.

Der 26-jährige Lokalmatador vom Ski-Club hat zuletzt in Zakopane mit Rang drei im Team und als 13. im Einzel wieder aufsteigende Form bewiesen. Ganz zufrieden war der Schwalefelder freilich nicht, aber vielleicht trägt ihn die Anfeuerung der vielen Zuschauer weit ins Strycktal hinab.

Zu den Favoriten in den beiden Einzeln am Samstag und Sonntag zählt auch ein deutsches Duo mit Vorjahressieger Andreas Wellinger, in Zakopane auf Rang zwei, und Richard Freitag, dem Bronzemedaillengewinner im Skifliegen und aktuell Weltcup-Führenden.

Zusammen mit Leyhe haben wir auf dem Weg zum Saisonhöhepunkt Olympische Spiele in Pyeongchang mit der Generalprobe in Willingen die Schanzen vorgestellt. Auch zum Abschluss lohnt es sich noch einmal für unsere Leser, denn wir verlosen zwei Eintrittskarten für den Weltcup auf der Mühlenkopfschanze.

Schanze in Willingen

Hill-Size (Maß für die Größe der Schanze): 145,0

Schanzenrekord: 152,0 Meter (Janne Ahonen, Januar 2005, und Jurij Tepes, Februar 2014) Fassungsvermögen: 34 000 Zuschauer

DAS SAGT STEPHAN LEYHE

„Das ist zwar meine Heimschanze, aber so wirklich viele Sprünge habe ich noch nicht darauf gemacht. Sie steht ja nur beim Weltcup präpariert. Es kann gut sein, dass Kamil Stoch, Gregor Schlierenzauer oder Daniel Andre Tande da einige Sprünge mehr haben als ich.

Die Mühlenkopfschanze ist sehr harmonisch mit einem normalen Anlaufradius. Es ist aber wie eine kleine Flugschanze, das heißt, man muss gut abspringen und schnell die richtige Flugposition einnehmen, um auf große Weiten zu kommen. Denn 130 Meter sind da nicht wirklich weit.

Es ist ja doch mein Heimspringen, entsprechend genieße ich die Stimmung ganz besonders. Die ersten Male war ich, zugegeben, schon immer nervöser als normal. Aber im letzten Jahr ging es, weil man gewöhnt sich daran.“

DIE LETZTEN ERGEBNISSE

Mit hauchdünnen 0,3 Punkten Vorsprung auf den Österreicher Stefan Kraft sorgte Andreas Wellinger im letzten Jahr für schwarz-rot-goldene Extase im Strycktal. Auch nur einen Zähler zurück wurde Krafts Landsmann Manuel Fettner Dritter. Stephan Leyhe war als 20. immerhin hinter Markus Eisenbichler (18.) drittbester Deutscher. Der Schwalefelder war am Tag zuvor im Teamspringen zusammen mit Wellinger, Eisenbichler und Richard Freitag hinter Polen und Österreich auf Rang drei gelandet.

DIE QUIZFRAGE

Willingen ist schon seit rund zwei Jahrzehnten nicht mehr aus dem Kalender der Skispringer wegzudenken. In welchem Jahr fand der erste Weltcup auf der Mühlenkopfschanze statt?

Die Antworten sind bis Freitag (12 Uhr) per E-Mail zu richten an gewinnspiel@wlz-online.de (bitte mit Telefonnummer, damit die Übergabe der Karten abgesprochen werden kann). Ausgelost werden zwei Eintrittskarten für den Weltcup-Sonntag. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. (ni)

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