Willinger Skispringer nutzt Windvorteile nicht ganz und wird 13.

Leyhe: Mit gutem Gefühl  aus Zakopane nach Hause

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Glück mit dem Wind: Stephan Leyhe war beim Einzel in Zakopane nach Platz zwei im Team gestern im Einzel 13. 

Zakopane. ARD-Kommentator Tom Bartels war sich sicher: „Da muss mehr kommen.“ Und wahrscheinlich sah das auch Bundestrainer Werner Schuster so, nachdem Stephan Leyhe bei 129,5 Metern gelandet war.

Der Skispringer vom SC Wilingen zeigte beim Einzel-Weltcup in Zakopane an sich keinen schlechten ersten Durchgang gestern Nachmittag. Doch angesichts der Tatsache, dass er die bis dahin besten Windbedingungen hatte, sprang Leyhe zu brav.

Also wohl wieder die gewohnte Umgebung zur Halbzeit; solide um Platz 20? Nicht ganz. Der Wind spielte nicht allen so gut in die Karten wie dem 26-Jährigen aus dem Upland. Angeführt von Kamil Stoch und Andreas Stjernen verpassten einige aus der Weltspitze gar das Finale, in das Leyhe als Zwölfter ging. 

Und in dem er sich diesmal Lob von Bartels abholte: „Das war deutlich besser, na bitte“, urteilte der Reporter der ARD, die zum wiederholten Male auf eine Statement Leyhes am Mikrofon verzichtete.

Dabei hatte der Wahl-Schwarzwälder durch seine 133,5 Meter im zweiten Durchgang Platz 13 verteidigt und drittbester Deutscher hinter Andi Wellinger (2.) und Richard Freitag (10.) geworden. Unterm Strich war er aber nur mit der Platzierung zufrieden. „Die Sprünge war allenfalls okay. Ich bin immer noch zu verkrampft in der Luft“, gestand Leyhe auf Nachfrage der WLZ.

Podestplatz im Team am Samstag

Der Samstag war zumindest was die Platzierung betrifft besser gelaufen für Stephan Leyhe. Der Schwalefelder gehörte zum deutschen Quartett, das sich beim Teamwettbewerb Rang zwei hinter der Mannschaft Polens und vor Norwegen sicherte – erstes Podest in diesem Winter für Leyhe. Also zumindest in Teilen eine ordentliche Generalprobbe fürs Heimspiel am kommenden Wochenende. (schä/r)

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