Meineringhäuser Sportschütze kämpft mit Mengshausen um den Bundesligatitel

Tobias Göbel: Finale statt Abstiegskampf

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Am Wochenende zweimal Sieger: Tobias Göbel schießt in der Luftgewehr-Bundesliga für die SG Mengshausen.

Mengshausen. "Wir müssen immer schauen, wer gerade Zeit hat", sagt Tobias Göbel. Er ist Teil eines starken Bundesligateams bei der SG Mengshausen. Trotz Top-Ausländern und weniger Zeit fürs Training hat der Meineringhäuser Sportschütze aber einen festen Platz. Und einen festen Termin: Ligafinale in Rotenburg am 13. Februar.

Zum zweiten Mal nach 2012 hat der Meineringhäuser Sportschütze Tobias Göbel das Finale der Luftgewehr-Bundesliga erreicht. Der 23 Jahre alte Student, der in den Nachwuchsklassen mehrere deutsche Meistertitel und DM-Medaillen gewann, qualifizierte sich mit seinem Team von der nordosthessischen SG Mengshausen am Wochenende als Rangdritter der Nord-Staffel für den Endkampf der besten acht Mannschaften am 13./14. Februar. 

Die SG hat dann ein Heimspiel – geschossen wird in der Rotenburger Göbels Hotel-Arena. Dass sein Verein als Dritter ins Finale geht, damit hatte nicht nur Göbel kaum noch gerechnet. "Am Anfang, so bis zum fünften Wettkampf (nur zwei Mengshäuser Siege) sah es nicht gut aus. Wir haben aber die letzten sechs Wettkämpfe allesamt gewonnen und von daher kam die Finalteilnahme schon recht überraschend", so Göbel. Er fügt an.  "Auf der anderen Seite war das Ziel vor der Saison zwar eigentlich nur der Klassenerhalt, aber zumindest in Angriff nehmen wollten wir die Finalteilnahme."

Sein Ziel für das Heimfinale in Rotenburg? "Wenn wir, anders als beim Finale 2012, die erste Runde überstehen, das wäre schon schön. Insgesamt waren wir von den Ergebnissen her ja auch einen Tick besser als in den Jahren davor." (mn)

Ob Göbel im Finale schießt, wie er Studium und Hobby verbindet und welche weiteren Ziele er hat, lesen Sie im Interview in der gedruckten WLZ!

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