Vierschanzentournee: Am heutigen Montag Tournee-Finale

Stephan Leyhe wird Fünfter in der "Quali" in Bischofshofen

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Fünfter bei Qualifikation in Bischofshofen: Stephan Leyhe. 

Nach seinem fünften Platz am Samstag beim dritten Springen der Vierschanzentournee in Innsbruck erreichte Stephan Leyhe die gleiche Platzierung auch in der Qualifikation für das heutige Abschlussspringen in Bischofshofen.

Bischofshofen – Dabei sprang der Schwalefelder Skispringer 138 Meter weit und lag mit 149, 2 Punkten als zweitbester Deutscher nur knapp direkt hinter seinem Teamkollegen Constantin Schmid.

„Ich habe einen guten und entschlossenen Sprung gezeigt. Die Schanze macht mir einfach Spaß“, sagte Leyhe, der nach seinem Sprung vor Freude die Faust geballt hatte. An seinem 28. Geburtstag hatte sich der Sechste der Gesamtwertung damit selbst beschenkt. 

Im ersten Durchgang (17.15 Uhr) trifft der Skispringer vom SC Willingen heute auf den Japaner Taku Takeuchi. „Ich will entspannt und locker zwei gute Sprünge zeigen. Auf der Schanze kann man weit springen und extrem viele Punkte holen“, sagte Leyhe, der in der Qualifikation neben Schmid nur dem österreichischen Sieger Stefan Kraft, Daiki Ito aus Japan und dem Polen Kamil Stoch den Vortritt lassen musste. 

Karl Geiger nur auf Rang 16

Auf der Final-Schanze in Bischofshofen belegte der Gesamtdritte Karl Geiger in der Qualifikation mit einem Satz auf 128 Meter  nur den 16. Platz. „Das war jetzt noch nicht so der Hit", stellte Geiger anschließend fest. Seinen Optimismus ließ sich der 26-Jährige am Sonntag dennoch nicht nehmen: „Das war jetzt mal zum warm werden. Morgen zählt's dann!". 

Bundestrainer Stefan Horngacher blieb ebenfalls zuversichtlich. "Es war jetzt nicht ganz optimal für den Karl heute, aber wir wissen, was er machen muss", sagte er in der ARD.  Auf der Paul-Außerleitner-Schanze hat Geiger am Montag immer noch eine realistische Chance, der erste deutsche Tourneesieger seit Sven Hannawald 2002 zu werden. "Es ist möglich, und die Form stimmt: Das nehme ich jetzt mit", sagte Geiger. 

Der Kampf um die Adler-Trophäe für den Gesamtsieger ist in diesem Jahr so eng wie lange nicht. Aus dem Dreikampf zwischen Vorjahressieger Ryoyu Kobayashi, Geiger und dem Polen Dawid Kubacki ist ein Vierkampf geworden. Kubacki, der in Innsbruck die Führung eroberte, hat die besten Chancen. Umgerechnet fünf Meter dahinter liegt der norwegische Garmisch- und Bergisel-Sieger Marius Lindvik. Geiger fehlen etwa sieben Meter auf die Spitze, ganz knapp hinter dem Oberstdorfer lauert Kobayashi.     jh/dpa

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