In Bezirksoberliga und Bezirksliga zwei von vier Teams im Einsatz

Tischtennis: Gradmesser zum Auftakt für Adorf und Vöhl

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Aufschlag Adorf: Wer beim VfL zum Saisonstart neben Alexander Saam am Tisch spielt, ist noch offen, da in Heiko Grebe ein Linkshänder als Doppelpartner fehlt.

Korbach – Das geht ja gut los: Die Hälfte der vier heimischen Tischtennis-Mannschaften startet in der Bezirksoberliga der Frauen und der Bezirksliga der Männer am Wochenende in die Saison.

Und diese neue Spielzeit steht gleich unter wenig guten Vorzeichen. Erst eine Woche später im Einsatz sind die Herren des TTV Korbach und die Damen des TSV Wetterburg.

Bezirksoberliga Damen

Am Samstag ab 15.30 Uhr betritt der TSV Vöhl in der Weißberghalle im Wildecker Stadtteil Richelsdorf erstmals Bezirksoberliga-Boden, Gastgeber ist die zweite Mannschaft des TTC, die in der vorigen Saison Meister geworden war. Da der Verein seine Hessenligamannschaft zurückgezogen hat und nicht mit zwei Teams in der Verbandsliga spielen wollte, bleibt die Zweite nominell in der Bezirksoberliga, wobei die Aufstellung voraussichtlich identisch ist zur Vorsaison.

„Platz eins für Richelsdorf war nicht ganz so souverän. Die sind sie an der ein oder anderen Position zu schlagen“, meint Anne Maier, Nummer eins, der Vöhlerinnen. Die müssen nicht unbedingt mit dem Kleinbus anreisen – wahrscheinlich werden sie aus beruflichen Gründen nur zu dritt spielen können. 

„Da läuft man halt immer einem Rückstand hinterher“, so Maier, die aber dennoch nicht alle Felle davon schwimmen sieht. „Wir sind top motiviert, dass die Saison jetzt losgeht, und von so was lassen wir uns nicht unterkriegen.“

Bezirksliga Herren

Auch der VfL Adorf muss zunächst in fremder Halle an die Tische. Heute Abend sind die Mannen um Kapitän Ralf Zauner bei der dritten mannschaft des TTV Stadtallendorf im Einsatz, die neben dem neu formierten Team aus Angelburg zu den Titelfavoriten zählt. Wie befürchtet müssen wir mit Ersatz antreten. Somit sind unsere Chancen recht gering“, sagt Zauner. 

Heiko Grebe, wird beim VfL fehlen, sodass umgestellt werden muss und das wichtige Doppel drei wohl schwächer dasteht. Zauner gibt sich deshalb keinen Träumen hin: „Ich schätze, wir werden 4:9 verlieren.“(schä)

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