Noch ein Aufstieg für Vöhl? Männerteams nicht durchweg zufrieden

Tischtennis: Die Lage der heimischen Mannschaften vor dem Start in die Rückrunde

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Im Tabellenmittelfeld: Saadia Kniwel (TSV Wetterburg) will mit ihrem Team die Klasse halten. 

Am Wochenende starten die Tischtennis-Senioren in die Rückrunde, wenn auch noch mit einem gedrosselten Programm. Wie stehen die vier klassenhöchsten Waldecker Vertreter bei den Damen und Herren da?

Waldeck-Frankenberg – Wir ziehen nach der Hinrunde Bilanz und geben Einblicke auf die zweite Saisonhälfte in den Spielklassen mit den "ranghöchsten" Mannschaften aus dem Waldecker Land.

Bezirksoberliga Frauen

Der TSV Wetterburg liegt auf dem sechsten Platz im Mittelfeld der Tabelle und das, obwohl Spitzenspielerin Regina Meier in diesem Jahr nicht mehr im Team ist. Die junge Hannah Marek hat ihren Platz im Kader eingenommen. „Wir haben einen schwierigeren Einstieg erwartet, aber sie macht das ziemlich gut und hat auch schon einige Male unentschieden gespielt“, sagt Michaela Marek-Oehl. Der Abgang von Meier führte bei den Wetterburgerinnen zu einem Saisonfehlstart. „Nach schwächeren Spielen zu Beginn haben wir uns mittlerweile eingespielt. Der Klassenerhalt ist unser Ziel.“

Erster TSV-Gegner 2020 ist zu Hause der Tabellendritte Morschen/Heina II, gegen den das Team um Petra Ullrich im Hinspiel deutlich verloren hat. „Das ist sicherlich ein gutes Team. Wir müssen eine starke Leistung zeigen, damit wir überhaupt eine Chance haben“, berichtet sie.

Ganz anderes sieht es bei den Damen desT SV Vöhl aus, die erst eine Woche später wieder eingreifen. Das Team um Anne Maier und Marina Morozov spielt auch in dieser Saison sehr stark und steht nach zwei Aufstiegen in Folge auf dem Platz zwei, der zur Relegation berechtigt, nur einen Punkt hinter dem Tabellenführer aus Niestetal. Das ist eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde. Wird sie gekrönt mit der Meisterschaft?

„Der erneute Aufstieg wäre ein großer Erfolg, wir müssen jedoch von Spiel zu Spiel arbeiten“, sagt Maier. Das Saisonziel sei nun erst mal den zweiten Platz zu verteidigen. „Mit etwas mehr Glück und vor allem weniger Krankheitspech ist in der Rückrunde noch einiges möglich, wir werden unser Bestes geben“, betont sie, „wir sind es gewohnt die Gejagten zu sein und nehmen auch in diesem Jahr gerne wieder diese Rolle ein.“

Bezirksliga Herren

„Überhaupt nicht zufrieden“ mit der Hinrunde ist Ralf Zauner vom VfL Adorf, der mit seinem Team im Mittelfeld der Bezirksliga steht. Als Grund nennt der Mannschaftsführer, dass viele Spieler im Schichtdienst arbeiten und daher freitags nicht spielen können. „Unsere personellen Engpässe wurden von den Gegnern gnadenlos ausgenutzt“, sagt er. 

Dies werde sich auch in der Rückrunde nicht ändern. „Wir müssen aufpassen, dass wir nicht absteigen“, betont er. In Bestbesetzung sei das Team allerdings nur schwer zu schlagen. Dies sei ein Ansporn für die Partie gegen den VfL Marburg II, der als zweiter Rückrundengegner anstehe und nur knapp vor Adorf liege. „Wir treten dort mit unseren besten Spielern an und wollen den ersten Schritt Richtung Klassenerhalt machen.“

Gut eingespielt beim TTV Korbach: Neuzugang Stefan Ost überzeugte in der Hinrunde. Foto: Malafo/Archiv

Am Wochenende muss Adorf gleich zweimal an die Tische. Am Freitag geht es zuerst gegen den Tabellenführer Burgholz-Kirchhain. Zwar knöpften die Adorfer den Burgholzern als einzige Mannschaft in der Hinserie einen Punkt ab, doch diesmal fehlt Schlüsselspieler Simon Hartmann. „Das wird ein schweres Spiel, das wir jedoch eher als Aufwärmen für die Partien am Samstag sehen müssen“, meint Ralf Zauner. Denn das Match gegen den Tabellennachbarn Marburg II ist noch wichtiger.

Entspannter geht die Rückrunde der TTV Korbach an. Das Team um Christian Landau steht auf einem soliden fünften Platz und hat durchaus Chancen oben in der Tabelle mitzuspielen. „Mit der Hinrunde können wir zufrieden sein. Wir haben uns alle verbessert und die Stimmung in der Mannschaft ist gut“, berichtet er. 

Obwohl der auf Position eins gesetzte Hendrik Osterhold nicht jede Woche spielen kann, möchten sie den Aufstieg nicht ausschließen. „Wir müssen uns beweisen und wollen natürlich vorne angreifen.“ Aus diesem Grund stellte der TTV im Winter um. Christian Landau und Sommer-Neuzugang Stefan Ost nehmen nun höhere Positionen innerhalb des Teams ein. 

Am Wochenende muss Korbach in Angelburg antreten und wohl auf den auf Position eins gesetzten Hendrik Osterhold verzichten, sodass Christian Landau ins Spitzenpaarkreuz rückt. „Wir sind motiviert und geben alles“, verspricht er.(sk)

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