Tischtennis: Klasseneinteilung steht

Zuwachs: 140 Mannschaften wollen in der neuen Saison an den Tisch

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Weiter in der Bezirksklasse: Sebastian Bick hat sich dem TuS Helsen angeschlossen. 

Die neue Klasseneinteilung des Tischtennis-Bezirks Nord und des Kreises Waldeck-Frankenberg stehen. Eine kleine Überraschung: Die heimischen Vereine haben nicht weniger, sondern mehr Mannschaften gemeldet als in der zurückliegenden Abbruchsaison.

103 Männer- und 13 Frauenteams sind von der Hessenliga bis zur 3. Kreisklasse aufgeführt. In den Abschlusstabellen der vergangenen Spielzeiten waren 99 Mannschaften bei den Herren und ebenfalls 13 bei den Frauen verzeichnet. Gleich geblieben ist mit 14 die Zahl der Nachwuchsmannschaften.

Der Sportwart des Tischtennis-Kreises, Harald Ludwig, zeigt sich angenehm überrascht. „Ich hatte schon damit gerechnet, dass sich die ein oder andere Mannschaft abmeldet, weil Spieler Probleme mit den Corona-Regeln haben“, sagt er. 

Der Verband hatte die Sorge ebenfalls. Um zur Meldung zu ermuntern, erlaubt er strafloses Zurückziehen in der Vorrunde. Ludwig erwartet aber nicht das große Teamsterben. „Mit den Einschränkungen wird es ja von Woche zu Woche besser.“ Allerdings kann das Virus noch einen Strich durch die Rechnung machen.

Tischtennis: Vöhler Frauen spielen am höchsten

Das klassenhöchste Waldecker Team stellt der TSV Vöhl, dessen Damen in die Verbandsliga Nord aufgestiegen sind. Bei den Männern sind aus Waldecker Sicht die Bezirksligisten VfL Adorf und TTV Korbach die "ranghöchsten Teams.

Die meisten Vereine haben für die Ligen gemeldet, für die sie sich qualifiziert hatten – der Verband erlaubte bekanntlich Mehraufstieg; sportliche Absteiger gab es nicht.

Eine Ausnahme: der TSV Herbsen. Die erste Garnitur reiht sich als Schlusslicht der alten Bezirksklasse 2 zwei Ligen tiefer in der 1. Kreisklasse ein. Mannschaftsführer Uwe Beiteke nennt personelle Gründe. „Wir sind in der neuen Runde nur noch zu viert.“ Neben Sebastian Bick, der wie berichtet zum TuS Helsen gewechselt ist, fehlt den Herbsern laut Beiteke ein weiterer Spieler wegen Krankheit womöglich dauerhaft.

Tischtennis: Lengefeld verzichtet

Ebenfalls Verzicht übt der TSV Lengefeld. Der Corona-Meister der Kreisliga Nord bleibt, während Vize TTV Korbach III dagegen sein Recht zum Aufstieg in die Bezirksklasse wahrnimmt. Lengefeld II und Helsen III, die auf den Abstiegsplätzen stehenden Teams, sind in die 1. Kreisklasse gegangen.

Dort schlägt weiter auch der SSV Rhena auf, der als Dritter den Meister VfL Bad Wildungen und den Rangzweiten Korbach IV nach oben hätte begleiten können. Aus der 2. Kreisklasse haben der zum Zeitpunkt des Abbruchs führende TSV Wetterburg/Massenhausen III und Herbsen III als Dritter den Weg nach oben gewählt. Die Liga umfasst weiter zwölf Teams, weil Bad Wildungen eine dritte und der TV Höringhausen eine zweite Garnitur gemeldet haben.  (mn)

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