30 Fehlwürfe sind zu viel

Twistetal verliert gegen Rotenburg 29:32

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Die Lücke gefunden: Der Twistetaler Andre Krouhs (Zweiter von links ) hat den Rotenburger Niklas Fischer (links) versetzt, während dessen Teamkollege Tomislav Balic (Zweiter von rechts) Lars Fingerhut bewacht. 

Mühlhausen – Aufgrund ihrer schlechten Chancenverwertung mussten sie die Landesligahandballer der HSG Twistetal der TG Rotenburg mit 29:32 (15:17) geschlagen geben.

„Wir haben zwar viele gute Lösungen gefunden, aber mit 30 Fehlwürfen gewinnst du kein Spiel“, sagte der enttäuschte HSG-Trainer Steffen Fingerhut, dessen weiter auf Rang neun stehende Mannschaft es damit versäumte sich weitere Luft im Kampf um den Klassenerhalt zu verschaffen.

Bei der völlig unnötige -Niederlage lagen die Gastgeber nur beim 1:0 (1.) durch Linkshänder in Führung. Twistetal hatte die Partie gegen das Team von TG-Coach Robert Nolte mit einer 5:1-Abwehr begonnen, die jedoch nicht die gewünschten positiven Folgen hatte.

Die Gäste aus Rotenburg agierten über den gesamten Spielverlauf cleverer und lagen ab dem 2:1 in der dritten Minute durch Ihren besten Werfer Boze Balic (9/1 Tore) permanent in Front, 11:7 (16.), 9:14 (21.).

Sie profitierten dabei allerdings von der Tatsache, dass der HSG-Abwehr teilweise der Zugriff fehlte und ach die Torwartleistung nicht optimal war. Zudem ließ Twistetal zu viele Torgelegenheiten aus. Den zwischenzeitlichen 10:17-Rückstand nach 25 Minuten konnten die Gastgeber in den letzten fünf Minuten vor der Pause auf 15:17 verkürzen und kamen beim 16:17 (33.) erstmals wieder auf ein Tor heran.

Nach dem 18:19 (36.) durch den Halbrechten Andre Krouhs schien es so als könne die HSG die Begegnung zu ihren Gunsten drehen. Doch binnen sechs Minuten setzten sich die Gäste erneut auf vier Tore, 23:19 (42.) ab.

„Nicht die nötige Mentalität gehabt“

In der Schlussphase hatte Twistetal nach dem 26:29 (52.) bei zwei Zeitstrafen und einem Strafwurf gegen die TG nochmals die Chance einen Drei-Tore-Rückstand zu egalisieren, ließ jedoch auch diese ungenutzt. „Wir haben nicht die nötige Mentalität an den Tag gelegt, um dieses Spiel gewinnen zu können“, sagte Steffen Fingerhut. fs

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