Nicht leichter als Wollrode

Twistetaler Handballerinnen wollen Rotenburg überholen

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Durchsetzungsstark: Die Twistetalerin Gina Meier (links) ist Anna-Lena Geyer (Dittershausen) enteilt. So will Trainerin Andrea Hartmann ihr Team auch beim Gastspiel in Rotenburg sehen

Mühlhausen – Nach dem TSV Wollrode nun die TG Rotenburg: Die Landesliga-Handballerinnen der HSG Twistetal bekommen es am Samstag (15.30 Uhr) erneut auswärts mit einem Gegner zu tun, der in der Tabelle vor ihnen rangiert.

Trainerin Andrea Hartmann trauerte der knappen Niederlage in Wollrode (25:27) nicht lange hinterher. „Mit dem letzten Spiel bin ich zufrieden. Daran müssen wir am Wochenende in Rotenburg anknüpfen“, sagt sie stattdessen. Hartmann gefiel, was der Achte im Positionsangriff zeigte. „Wir haben das Spiel gut verlagert, sind gut in die Nahtstellen gestoßen und waren auch aus dem Rückraum gefährlich. So soll es weitergehen.“

Ein ehrgeiziges Unterfangen. Immerhin hat Rotenburg, als Tabellensechster zwei Punkte vor der HSG, in eigener Halle Wollrode bezwungen (31:28) und hat damit die Ambitionen auf einen frühen Klassenerhalt untermauert.

„Leichter wird es nicht“, erwartet Harm,ann folgerichtig. „Rotenburg hat sich mit der Rückraumrechten Yuliia Makarova und Torhüterin Tetiana Chorniavska gut verstärkt. Dazu sind im Rückraum die torgefährlichen Anette Lusky, Michelle Horn und Stefanie Kreskel geblieben.“

Für welche Abwehrformation sie sich entscheidet, lässt die Trainerin offen. Sowohl die 3:2:1- als auch die 5:1-Deckung standen zuletzt stabil und waren Ausgangspunkt für das Tempospiel der Twistetalerinnen. Womöglich wartet Hartmann ab, ob Laura Zähler mitmischen kann. Die eigentliche Abwehrchefin schied in Wollrode verletzt aus. Ansonsten ist der Kader komplett. (mas)

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