2. Handball-Bundesliga Frauen

Ungewissheit trifft auf Gewissheit

- Bad Wildungen (rsm). Der Vierte gegen den Dritten. Der TuS Weibern liegt mit einem Punkt mehr einen Platz vor der HSG Bad Wildungen/Friedrichstein/Bergheim und gibt morgen (19 Uhr) im Spiel der2. Handball-Bundesliga Süd der Frauen in der Ensehalle seine Visitenkarte ab.

Auf diesem Papier steht viel handballerische Klasse geschrieben: Seit zehn Jahren spielen die Frauen aus Weibern Bundesliga. Dem Aufstieg in die 2. Liga (1999) folgte 2003 für zwei Jahre der Sprung ins Oberhaus. 2006 und 2007 war die Rückkehr in die Eliteliga in den Aufstiegsendspielen nahe, in den letzten Jahren scheiterte Weibern im Playoff-Halbfinale.Diese Erfolgsliste belegt, dass morgen ein Greenhorn auf einen Routinier trifft, dessen Nervenkostüm vor einem Schlagerspiel kaum noch flattern dürfte. Ob die Psyche seines Teams in Form ist, weiß HSG-Trainer Gernot Weiss nicht. Er weiß derzeit vieles nicht, denn das erste Spiel nach der Winterpause ist trotz „zuletzt guter Trainingseindrücke“ auch ein Glücksspiel. „Training ist Training und Spiel ist Spiel. Das kann man nicht vergleichen und auch nicht üben“, sagt Weiss. Er sieht einen klaren Vorteil für die Gäste nach deren 30:30 in der vergangenen Woche gegen den Tabellenzweiten TV Nellingen. Weiss: „Wir wissen noch nicht, wo wir stehen, aber der Gegner weiß, dass er gut drauf ist.“ Für den Coach steht deshalb fest: „Wir müssen am oberen Limit spielen, um dieses Spiel zu gewinnen.“ Im Vorfeld will Weiss nicht viel über seine Strategie verraten auch nicht, wie er die beste Abwehr der Liga knacken will. Um sich für das mit 20:25 verlorene Hinspiel zu revanchieren, hat der Trainer aber auf jeden Fall seine Schlüsselspielerinnen an Bord – auch wenn es kleine Wehwehchen wie den Daumen von Christina Mihai, die Ferse von Torhüterin Tanja Lerch oder die gereizte Achillessehne von Sabine Heusdens gibt.

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