Waldecker Pokal, 2. Runde

Vasbeck/Adorf gegen Berndorf das Topduell

- Korbach (tor). Gruppenliga-Absteiger gegen Fast-Aufsteiger: Das Duell zwischen der SG Vasbeck/Adorf und dem TSV Berndorf ist am Freitagabend das Schlagerspiel der zweiten Runde des Waldecker Pokals.

Doch auch auf den übrigen Schauplätzen ist für Spannung gesorgt: Die SG Hesperinghausen etwa setzt auf ihre Außenseiterchancen, während die Anhänger der SG Höringhausen/Meineringhausen und der FSV Netze/Freienhagen auf erneute Torfestivals hoffen. Alle Partien werden am Freitagabend um 19 Uhr angepfiffen. Netze/Freienhagen – Ittertal/Marienhagen. Die Gäste kommen als Favorit: Nicht nur, dass sie die höherklassige Mannschaft stellen, auch ihr Erstrundenauftritt beim TuS Usseln war souverän. Ist der reaktivierte Spielmacher Arthur Czerner erneut in Bestform, dürfte die Hürde Ittertal für die gastgebende Emde-Elf trotz ihres 7:2-Auftakterfolges in Eimelrod wohl eine Nummer zu groß sein. Lütersheim – Bad Arolsen. Derbystimmung in der zweiten Pokalrunde: Trotz Abstieg aus der Kreisoberliga wetzt Lütersheim die Messer für eine dicke Überraschung. Doch der TSV ist gewarnt: Während er zum Auftakt bei B-Ligist Helsen mehr Mühe als erwartet hatte, ließ der TuS beim 4:0 bei der SG Edertal rein gar nichts anbrennen. Strothe – Ederbringhausen/Buchenberg. Buchenbergs Offensivtrio Heine/Mixon/Amert steht für geballte Offensivkraft. Ob Strothe da dagegenhalten kann, scheint fraglich – doch als Außenseiter und Favoritenschreck fühlt sich Laube-Elf traditionell wohl. Wellen/Wega – Gembeck/Massenhausen. Standortbestimmung für das Team von Thomas Salokat: Das, was die Gäste in der kommenden Saison vorhaben, ist den Gastgebern in der abgelaufenen Spielzeit bereits gelungen: Der durchaus souveräne Klassenerhalt in der Kreisoberliga. So kommt Gembeck als leichter Außenseiter – am Ende wird aber wohl die Tagesform entscheiden. Hesperinghausen/Helmighausen/Neudorf – Waldeck. Es war eines der Ausrufezeichen der ersten Runde: Hesperinghausens 6:0-Kantersieg über Klassenkamerad Lelbach/Rhena. Nun wird gegen die klassenhöhere Eintracht wohl kaum ein zweites derartiges Schützenfest folgen – doch wenn die Rehfeldt-Elf an die zweite Halbzeit des Lelbach-Spiels anknüpfen kann, ist ihr durchaus eine Überraschung zuzutrauen. Vasbeck/Adorf – Berndorf. Die Begegnung in Adorf ist ohne Frage das Topspiel der zweiten Runde: Zwei Aufstiegsfavoriten der Kreisoberliga begegnen sich im direkten Duell. Wer dabei Favorit ist? Schwer zu sagen. Beide schlossen die abgelaufene Runde mit einer Enttäuschung (Abstieg auf der einen, verpasster Aufstieg auf der anderen Seite) ab – und dürften umso motivierter sein, erfolgreich in die neue zu starten. Goddelsheim/Münden – Blau-Gelb Korbach . Um die Lücke, die der Abgang von Toptorjäger Suleyman Turan nach Itter gerissen hat, zu schließen, buhlten die Korbacher im Sommer um Goddelsheims Knipser Tayfun Tekin – doch der Youngster blieb beim Gruppenliga-Absteiger. Schießt er die Korbacher nun auch noch aus dem Pokal? Das kann Blau-Gelb wohl nur mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung verhindern. Denn mit einer Leistung wie gegen B-Ligist Hillershausen (3:1 n. V.) dürfte dem Team von Miguel Lopez-Röhle nicht beizukommen sein. Eppe/Niederschleidern – Höringhausen/Meineringhausen. Erst zum A-Ligisten nach Ense, dann zum A-Ligisten nach Eppe (auch wenn in Niederschleidern gespielt wird): Von Namen her ändert sich für Hö/Mei wenig. Die Zuschauer werden sich wünschen, dass sich auch vom Ergebnis wenig ändert: Ihr Erstrundenspiel entschieden die Höringhäuser mit 9:4 n.V. Noch einmal 13 Tore – das wär doch mal was. Eintracht Edertal – Mandern/Ungedanken (30. Juli). Das Duell der beiden Kreisoberliga-Absteiger steigt erst eine Woche verspätet. Als Favorit geht dabei die Eintracht ins Rennen: Ihr 4:0 über Kellerwald wirkte souveräner als das 3:1 von „Man/U“ über den SV Braunau. Neukirchen/Sachsenberg – Vöhl/Basdorf/Werbetal. Die Partie wurde wegen eines Trauerfalls in den Reihen der Gäste abgesetzt.

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