Turnier in Bad Wildungen

Verbandsmeisterschaft: Dressurreiterin Gronewold wiederholt Silberplatz

Elena Gronewold (Oberwerbe)
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Der letzte Schritt fehlt noch: Elena Gronewold (Oberwerbe) hätte bei der Dressur-Verbandsmeisterschaft gern auch mal auf dem obersten Treppchen gestanden.

Bad Wildungen – Jeweils zweimal Silber und Bronze war die Ausbeute der heimischen Dressurreiterinnen bei der Verbandsmeisterschaft, die am Wochenende in Bad Wildungen ausgetragen wurde.

Erfolgreichste Teilnehmerin des Kreisreiterbundes Waldeck-Frankenberg war Lokalmatadorin Chiara Maria Joraschewski (16), die mit ihren Stuten Raja und Galatria Rang zwei in der Dressur Pony und Platz drei bei den Juniorinnen erreichte (WLZ-Montagssausgabe). An Katharina Dülffer gab es kein Vorbeikommen. Die 13-jährige Oberkaufungerin wurde in beiden Wettbewerben Verbandsmeisterin. In den vier Wertungsprüfungen erhielt sie als niedrigste Wertungsnote eine 7,6.

Dülffer verwies beim Wettbewerb am Sonntag ihre ältere Schwester Isabelle auf Rang zwei. Dahinter lag mit nur 0,1 Zählern Rückstand Chiara Marie Joraschewski, die mit Rang drei zufrieden sein musste.

Hinter der neuen Verbandsmeisterin Celina Fischer (Fürstenwald) belegten am Sonntag in der Konkurrenz Dressur-Reiterinnen Elena Gronewold (RFV Pferdezentrum Edersee Waldeck-Oberwerbe) mit Don Friederike und Julia Göbel (RFV Korbach) auf Chocolate Charm die Ränge zwei und drei. Gronewold, vor zwei Jahren an gleicher Stelle schon einmal Vize-Verbandsmeisterin, lag mit Don Frederike 1,2 Punkte hinter der Siegerin aus Fürstenwald.

Auf die Frage, ob sich die Vizemeisterin über Rang zwei freue, musste Gronewold ein paar Sekunden überlegen. „Etwas, da ich aber die erste Prüfung gewonnen hatte, rechnet man sich in der Gesamtwertung schon noch etwas mehr aus“ gab die junge Mutter nach absolvierter Babypause zu.

Erneut nicht ganz oben, aber der Blick der 33-jährigen geht nach vorn. Gronewold ist mit der Familie wieder in das Pferdezentrum in Waldeck-Oberwerbe eingezogen und erhofft sich mit den dortigen Trainingsbedingungen einen weiteren Leistungsschub. Familie und Pferdesport sind nun für sie besser vereinbar.

Mit einer Aufholjagd in der letzten Prüfung am Sonntag konnte sich die Twistetalerin Julia Göbel mit dem elfjährigen Wallach Chocolate Charm noch den dritten Rang in der Meisterschaftswertung sichern. Sechste wurde die für den RFV Korbach startende Amazone mit 637 Punkten in der Dressurprüfung der Klasse M**. Mit 155,587 Punkten überflügelte sie noch die Rengshäuserin Anne-Maryl Hendriks im finalen Wettbewerb.

Julia Göbel (RFV Korbach) wurde Dritte der Verbandsmeisterschaft.

Auf den Rängen fünf bis sieben landeten Anita Döbelt (St. Kilian Lelbach), und die Wildungerinnen Ilka Gundermann und Jutta Freudenfeld-Waid.

Der zweite Turniertag am Sonntag hatte mit einer offenen Dressurprüfung der Klasse A* begonnen. Die Vöhlerin Johanna Albrecht erreichte mit dem Wallach Skyfaller und der Note 7,6 Rang drei. Einen Tag zuvor gewann das Paar mit der Note 7,6 diese Prüfung, in der die Lokalmatadorinnen Bettina und Pauline Schraps auf die Ränge vier und fünf platziert wurden.

In der Sonntagsprüfung kamen Pauline Schraps auf „Du oder keine“ und Johanna Albrecht auf Skyfaller gemeinsam auf Rang drei.

Schraps erreichte mit ihrer Stute Cinderella ach den fünften Rang. Sechste wurde ihre Teamgefährtin Vianne Mogk.

In der Dressurprüfung der Klasse M* erreichte Dr. Susanne Nuglisch (Ellerbruch Korbach) mit Cappuccino Rang vier. Das Paar startete außerhalb der Verbandswertung.

Für den gastgebenden Reitverein Bad Wildungen war es unter den Corona-Bedingungen ein Aufgalopp für das Verbandsturnier der Springreiter am kommenden Wochenende. Mit der überschaubaren Zuschauerkulisse wurden die Hygienevorschriften gut eingehalten, entsprechend zufrieden war der Vorsitzende Hermann Erd mit dem Turnierverlauf.  bb

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