Frauenhandball-Bundesliga: Bad Wildungen verliert in Oldenburg 22:28 (8:13)

Vipers ärgern VfL lange

- Oldenburg (cc/jh). Die HSG Bad Wildungen bot dem Vierten bis zur 53. Minute beim Stand von 20:22 Paroli. Vipers-Kreisläuferin Tessa Cocx war mit zehn Toren, davon zwei durch Siebenmeter, die erfolgreichste Werferin der Partie.

Trotz der Favoritenrolle des VfL hielten die Gäste in ihrem vorerst letzten Erstligaspiel überraschend gut mit und präsentierten sich phasenweise auf Augenhöhe mit dem Pokalsieger. Ihre 2:0-Führung nach einem Siebenmetertor von Tessa Cocx und einem Treffer von Sabine Heusdens (3.) hielt jedoch nicht lange. Mit einem weiteren Siebenmetertor zum 3:2 (8.) durch Cocx gingen die Vipers zum letzten Mal in Front. In der Folge übernahm der VfL die Regie und zog nach dem 6:5 (18.) bis auf 11:5 davon (26.). Für die spektakulärste Szene der ersten Halbzeit sorgte dann aber HSG-Spielmacherin Sarah van Gulik, die kurz vor dem eigenen Kreis aus in das leerstehende Tor der Oldenburgerinnen zum 7:11 traf (27.), von dem sich VfL-Torfrau Tess Wester zu weit entfernt hatte. Aufgrund vieler vergebener Möglichkeiten lag die Mannschaft von Trainer Karsten Moos zur Pause aber mit 8:13 zurück.

Nachdem Romana Grausenberger und Miranda Robben auf 10:13 (33.) verkürzen konnten, zog der VfL auf 17:11 (38.) davon, bevor Cocx ihre Mannschaft mit einem Doppeltreffer (52./53.) bis auf 20:22 heranbrachte. Doch zu mehr reichte es für die HSG nicht. Dennoch war Moos mit der Leistung seines Teams „sehr zufrieden“. Während Heusdens und Grausenburger jeweils vier Treffer erzielten, zeigte Torfrau Manuela Brütsch eine gute Leistung. Mit acht Toren war Laura van der Heijden auf Seiten des VfL die erfolgreichste Werferin.

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