HSG Bad Wildungen kauft Neuling Neckarsulm sehr schnell den Schneid ab

Vipers bejubeln 25:22 im Kellerduell

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Kollektiver Jubel: Die Vipers Anouk Nieuwenweg, Laura Vasilescu, Miranda Schmidt-Robben, Annika Busch und Co. holen Petra Nagy in ihren Neckarsulmer Freudenkreis.

Zwei Tage nach dem 24:24 gegen den HC Leipzig wurde der nächste Kraftakt voll belohnt: Die HSG Bad Wildungen Vipers haben das Bundesliga-Kellerduell in Neckarsulm verdient mit 25:22 (12:10) für sich entschieden.

Vor 1400 Zuschauern kauften die Gäste dem Neuling mit gesunder Agressivität den Schneid ab.  Gleich mit der ersten Abwehraktion machte die Truppe von Trainerin Tessa Bremmer deutlich, dass der Weg zum Tor für die Neckarsulmerinnen mit Schmerzen verbunden sein würde. Anouk Nieuwenweg, die ansonsten als neunfache Torschützin, darunter wieder drei Siebenmeter, kassierte nach einem Foul an Lena Hoffmann bereits in der zweiten Minute die erste Zeitstrafe. In der Regel gelang es den bissigen Vipern allerdings, die Gegnerinnen auf faire Weise vom Tor fernzuhalten.

Die Defensive der Vipers inklusive der überragenden Torfrau Manuela Brütsch erlaubte dem Gegner bereits nach 18 Minuten letztmalig eine Führung (7:6). Selbst kamen sie immer wieder zu leichten Kontertoren, führten zwischenzeitlich mit vier Treffern Vorsprung, ehe es zur Pause 12:10 hieß. 

Wer in der zweiten Halbzeit einen anderen Spielverlauf erwartet hatte, wurde enttäuscht. Schnell bauten die Gäste die Führung weiter aus. Schon nach 40 Minuten war Bad Wildungen auf kaum für möglich gehaltene 19:13 davon gezogen. Auch die letzten Hoffnungen des Aufsteigers, der seine erste Partie seit fünf Wochen bestritt, dass dem Gegner die Kräfte schwinden würden, zerstörten die Vipers nachdrücklich. 

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